Dreifach Mama, Haus, Angestellt, Selbstständigkeit – wann wird's zu viel? Jennys Burnout

Shownotes

Darum geht's in dieser Folge: Ich erzähl euch, wie mein Burnout wirklich aussah. Nicht die aufgeräumte Version – die echte. Mit allem was dazugehört.

Was wir besprechen:

  • Wie Erschöpfung schleichend beginnt – und warum man es so lange nicht wahrhaben will
  • Dreifache Mama, Hausbau, Karrierewechsel, Selbstständigkeit – wann wird's zu viel?
  • Was Roland von außen wahrgenommen hat, was ich selbst lange nicht gesehen hab
  • Der Anruf, der alles verändert hat
  • Mental Load – was es heute bedeutet, Frau und Mutter zu sein
  • Was mir geholfen hat, mein Glas wieder aufzufüllen: Natur, kleinerer Kreis, bewusste Zeit mit den Kindern, Lachen
  • Energiefüller vs. Energiefresser – und warum das bei jedem anders ist
  • Warum ich heute unbequem bin – und warum das okay ist

Wichtiger Hinweis: reEASE ist Prävention – kein Ersatz für ärztliche oder therapeutische Hilfe. Wenn ihr gerade wirklich tief steckt, holt euch bitte professionelle Unterstützung. Das haben wir beide auch gemacht.

Wo ihr uns findet: Instagram: @reease.official _Facebook: _reease - Dein Weg in ein leichteres Leben _Website: _www.reease.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Halliha Löchchen zu unserem Podcast.

00:00:02: Und jetzt haben wir irgendwie den Namen gar nicht verraten und jetzt war ich schon wieder kurz im Bayerisch, Entschuldigung!

00:00:10: Geht schon gut los?

00:00:11: Geht schön gut los.

00:00:12: Wir haben euch den Namen garnicht verratet von unserem Podcast und zwar lautet er halb verwandt voll erschöpft der podcast über Erschöpfung über Familie und Mindset und zwar bekommt ihr das alles in einem Paket.

00:00:25: Genau Hallo auch von mir.

00:00:27: und ja so schnell geht's.

00:00:29: zweite Podcast-Folge und heute wollen wir tiefer reinsteigen.

00:00:34: Wir wollen heute tatsächlich über dein Burnout brechen, Jenny!

00:00:39: Und ja vielleicht fahren wir einfach mal an?

00:00:42: Ja also das ging es

00:00:44: los... Das sind jetzt

00:00:45: vermutlich zwei relativ emotionale Folgen könnte ich mir vorstellen.

00:00:50: Weil natürlich soll es in dieser Folge vielleicht um meinen Burnout gehen, aber in der nächsten wird's dann auch um dein Gehen.

00:00:55: Und dann wird man auch verstehen und vor allem als Hörer aus Zuhörern das ist so unterschiedliche Arten davon gibt.

00:01:06: Wird sich da bei dir gezeigt?

00:01:07: Ja also ich glaube vielleicht muss das vermutlich eher im Nachgang sogar du beantworten dass wie ich weil ich glaub ich hab lange nicht erkannt Wie sagt man das?

00:01:16: Also ich habe halt einfach jahrelang nur funktioniert Und ich glaube, ich hab mir selbst schon auch immer sehr viel zugemutet.

00:01:25: Ich möchte die Schuld nicht abwälzen auf irgendjemanden, der vielleicht etwas von mir erwartet hat.

00:01:29: Ich selbst hab definitiv am meisten von mir gewartet und ja, vielleicht musst du auch dazu sagen ... Weil ehrlichgeweise kenn ich deines Dichter noch gar nicht drauf!

00:01:36: Also für mich wird das jetzt genau so überraschend wie für die Zuhörer, weil ich glaub dass man selbst, so wie wir es in unserer ersten Folge auch schon gesagt haben, selbst immer gar nicht wirklich gleich wahrnehmen kann diesen Prozess.

00:01:50: Man merkt es oft erst, wenn's zu spät ist und bei mir war es definitiv so.

00:01:53: also ich hab Ende des Jahres gemerkt dass irgendwas nicht stimmt und ich habe schon gemerkt das ich einfach ausgelaufen bin, dass ich erschöpft bin aber bis zumal im Nervenzusammenbruch und man kann ja... man kann ihm ganz viele Namen geben Ich gebe ihnen halt einfach jetzt den Namen- und Nerven- Zusammenbruch.

00:02:09: Aber Es war ein kompletter Mental Breakdown Also irgendwie so einen kompletten Reset im Kopf mit Wo der Körper, wo die Gedanken nicht mehr gehorchen.

00:02:19: Diesen Zuschau wünsche ich wirklich keinem aber... Ich glaube erst da war der Punkt was ich wirklich beschnallt habe.

00:02:25: Ja!

00:02:26: Er ist tatsächlich besonders weil gerade durch unsere Connection als Schwägerin und Schwager ist es einfach spannend Weil wir uns in vielen verschiedenen Lebenssituationen schon gesehen, gehört haben und schon so viel mehr an der erlebt haben durften.

00:02:43: was echt auffällig war, war dass du einfach so emotional bist und du warst und bist nach außen oft sehr stark.

00:02:49: Und schaffst alles!

00:02:51: Wer dich kennt... Du kannst einfach tausend Sachen, du bist unglaublich schnell und ganz eifrig bei vielen Sachen dabei und hast auch ein schnelles Geschick da irgendwie und mache Energie.

00:03:05: Das ist voll schön anzuschauen und gleichzeitig habe ich dort gemerkt Irgendwas ist anders.

00:03:10: Also die Jenny, die ich kenne, ist anders und du hast eine andere Laune.

00:03:15: Du bist schneller gereizt.

00:03:16: Du hast auch mal geweint.

00:03:18: Viel geweint tatsächlich!

00:03:19: Und der Anruf tatsächlich.

00:03:21: Der Anruff, den wir in der ersten Folge wurden, die nur erwähnt hat.

00:03:24: Der war schon irgendwie ganz spannend für mich wo ich mir dachte Wir haben natürlich immer miteinander gesprochen und Kontakt gehabt und sehen uns natürlich häufig durch unsere Familie Konstellationen und gleichzeitig... ...der Anrufe, der war besonders weil er war eher ein Hilfeanruf Ohne dich braucht deine Meinung, ich brauche da jetzt grad Dich und wir haben mir einfach zu.

00:03:44: Und das war ja bewegen!

00:03:46: Das merke ich gerade, dass es macht was mit mir?

00:03:47: Ja,

00:03:47: mit mir auch.

00:03:48: Tatsächlich kämpfe grad auch ein bisschen mit den Tränen weil eigentlich ist Warnhilferuf also... Mir war das aber auch bewusst, dass Es ein Hilferuf ist und Ich bin dann tatsächlich schon so offen mit mir gewesen Dass sich von wenigen Personen Hilfe wollte.

00:04:05: Also das waren wirklich drei vier Personen Von allen andern, glaube ich hätte es in dieser Situation auch gar nicht angenommen oder ... Ich hätte wahrscheinlich die Tür nicht geöffnet.

00:04:16: Hätte das, ich wäre nicht ans Telefon gegangen.

00:04:19: Aber von bestimmten Personen und da war's dem du auch eine davon wollte ich einfach die Meinung wissen.

00:04:26: Ich wollte auch genau einfach, dass mir jemand zuhört.

00:04:31: Und ich wollte ja auch ernst genommen werden.

00:04:34: Es ist so ganz schwierig, das zu sagen aber ich glaub, das ist auch noch mal das... Was wir jetzt auch vielleicht wieder noch mal erwähnen sollten, das haben wir vorhin gesprochen.

00:04:42: Ganz wichtig, dass wir es in jeder Podcastfolge erwähnten.

00:04:45: Sucht euch Hilfe, wenn's euch wirklich ganz schlecht geht.

00:04:48: Nochmals zur Erinnerung, Re-Ease ist zu Prävention da?

00:04:52: Es soll euch helfen nicht anzukommen, wo wir waren ... Aber wenn ihr da seid, sucht euch bitte erzliche Hilfe!

00:04:57: Ich hab das auch gemacht, du hast es auch gemacht.

00:05:00: Weil wir schon am Boden waren.

00:05:02: Hätte es so etwas wie Re-ease gegeben?

00:05:07: wie Re-Ease?

00:05:07: jetzt noch nicht, aber vielleicht habe ich es auch einfach nicht gefunden.

00:05:11: Ich möchte das gar nicht sagen.

00:05:12: Aber hätte ich so was in meinem Leben gehabt?

00:05:14: Vielleicht wäre ich an den Punkt nicht angekommen... ...aber wenn du schon dort bist, brauchst du Hilfe!

00:05:18: Wir sind keine Ärzte, wir sind keine Psychotherapeutin und das wollen wir auch gar nicht sein und wir wollen uns das auch nicht anmaßen.

00:05:26: Und dann sucht euch bitte Hilfe!

00:05:30: Genau und sucht Euch gerne... oder ganz wichtig auch bei vertrauten Personenhilfe, so wie es ich jetzt in diesem Fall gemacht habe.

00:05:37: Ich hab mich an dich gewandt und natürlich auch meine Mama gewandte.

00:05:42: Ich habe mich an eine ausgewählte Freundin gewandten.

00:05:47: Und ja... Das war wirklich eine schlimme Zeit!

00:05:53: Ja,

00:05:53: ihr seht mir schon total drin was du gemacht hast als du quasi schon im Bernard-Voll drin stecktest.

00:05:59: aber wie kam's dazu?

00:06:00: Weil ich kenne dich eine genug gar nicht.

00:06:02: Und wie es noch gerade um deine familiäre Situation und was du so im Alltag machst, und generell wurde das für alles herkommen?

00:06:08: Ja, ich bin halt Mama von drei.

00:06:11: Ich bin auch sehr jung Mama geworden.

00:06:15: Meine erste Tochter ist jetzt dreizehn.

00:06:16: Ich war vierunddreißig, jeder der rechnen kann weiß sich hat meine Erste Tochter mit einundzwanzig bekommen.

00:06:21: Unsere zweite Tochter kam mit Dreiundzwantzig.

00:06:24: also ich war Dreiandzwanziger auf die Welt und unser Sohn wurde geboren als ich siebenundzwantsig war.

00:06:29: Und ja, also ich würde sagen, ich und deinem Bruder haben uns da schon ziemlich früh ziemlich viel zugemutet.

00:06:37: Obwohl ich nichts bereue!

00:06:38: Also das muss man einfach auch wirklich sagen Ich finde es gibt da immer Vor- und Nachteile und Rückblinken würd' ich's wieder genauso machen.

00:06:44: Wir haben dann auch relativ früh Haus umgebaut und so weiter.

00:06:49: Und ich habe mich halt auch versucht, immer beruflich weiterzuentwickeln.

00:06:52: also ich bin da endlich wie du aber da werden wir dann noch drauf kommen kann immer schwer still sitzen und ich habe auch irgendwann gemerkt okay das was ich mir als Ausbildungsberufe ausgesucht habe ist halt nicht mehr meinst du möchte nicht mehr in der Apotheke stehen.

00:07:06: Dann habe ich mich nebenbei schon selbstständig gemacht Dreifach Mama, Riesenhaus mit zwar einer Quadratmeter hier innen zu putzen und den Stand zu halten.

00:07:16: Beruf dann berufliche Umorientierung Selbstständigkeit noch nebenher das sind alles thematiken.

00:07:23: Ja da kann schon alles immer so viel werden wie du schon auch vor gesagt hast.

00:07:28: ich wollte ja auch immer die starke sein oder bin nicht zum Teil auch.

00:07:31: also Ich bin schon jemand der einfach wirklich oft auch die Pro-Barken zusammenknifft und sagt, okay ja jetzt reißen wir uns wieder zusammen.

00:07:40: Und jetzt geht's hier raus und das muss jetzt gemacht werden und Ende.

00:07:45: Aber irgendwann wird es halt einfach zu viel für das ganze Nervensystem.

00:07:48: Ja und auch dann aber nur vierundzwanzig Stunden und deine Woche halt auch nur sieben Tage!

00:07:52: Das

00:07:53: ist richtig.

00:07:54: Dann kommen natürlich Sachen dazu, die wir alle kennen.

00:07:57: Einfach Enttäuschungen

00:08:00: usw.,

00:08:00: die das fast irgendwann zum Überlaufen bringen.

00:08:03: Konflikte ob die jetzt am Arbeitsplatz sind, ob sie privat sind.

00:08:08: Wenn du dann eh schon wenn der Nervensystem schon am Anschlag läuft und dann ist es halt oft so dass das fast eigentlich voll ist sondern kommt eintropfen.

00:08:16: Ja und er bringt es fast zum überlaufen.

00:08:20: Vorher schon gesagt, okay hey.

00:08:21: Du hast mich gefragt wie ich es bei dir wahrgenommen habe und wahrscheinlich wenn wir noch andere Personen fragen würden die würden nochmal anders spiegeln.

00:08:27: Das ist natürlich regelmäßigerweise auch nicht jeden Tag Und so werden mehr natürlich beim Menschen einfach nochmal eine Veränderung.

00:08:33: Aber wie hast du denn an dir selber festgestellt?

00:08:36: Einfach weil ich schneller gereizt bin.

00:08:39: Also das merke ich auch nach wie vor noch.

00:08:42: Ich bin empfindlicher zum Beispiel gegenüber Lautstärke.

00:08:46: Also, das hab ich dann irgendwann gemerkt.

00:08:48: Früher konnte ich Sachen einfach so in meinem Kopf wegdrücken auf

00:08:53: Stummmodus... Wie so ein Filter?

00:08:54: Ja

00:08:54: genau wie so ein Filter ist kann ich nicht mehr und das ist mir nachher noch aufgefallen.

00:08:58: meine Zündschnur wurde immer kürzer auch den Kindern gegenüber auch oft meinen Mann gegenüber.

00:09:04: Ich kann mich auch nicht mehr so gut auf Dinge einzeln konzentrieren.

00:09:09: ständige Müdigkeit egal wie viel ich geschlafen habe ob ich gut geschlafe oder schlecht geschlaft habe Und meine Gedanken, Karussell hat nie zu kreisen aufgehört und das sind so Sachen.

00:09:19: Die hast dann halt nach und nach immer intensiver geworden.

00:09:22: also die haben alle mal irgendwann begonnen und dann du wirst das kennen und ich glaube auch fast jeder unserer Zuhörer wird das kennen man ja rationalisiert es weg.

00:09:33: Also man sagt sich Ja war ein stressiger Arbeitstag War halt des, war halt des.

00:09:37: Es

00:09:38: gibt immer Gründe und Ausreden dafür warum es gerade so ist wie es ist.

00:09:42: Und irgendwann bist du aber am Punkt, da kannst du es nicht mehr wegrationalisieren.

00:09:47: Vor allem wenn's wie bei mir war, wenn du am Boden liegst, zitterst, weinst und dein Körper und deine Gedanken nicht mehr unter Kontrolle hast dann kannst du da nichts mehr weglationalisierend, das geht nicht mehr.

00:09:57: Das ist ja gerade spannend.

00:09:58: ich finde immer so ein bisschen überlegt sind in dem System aufgewachsen.

00:10:04: Deutsche Leistungsgesellschaft volle Pulle muss man sagen, dann dreifache Mutter ein Haus und dann die Selbstständigkeit.

00:10:12: Eigentlich, wenn man das so mal niemander liegt dann ist es ganz klar dass da... Dass man auch für sich aufpassen darf.

00:10:19: Weil es einen übermannen kann im wahrsten Sinne des Wortes und... Ich

00:10:22: glaube man muss sich viel öfter einfach bewusst sein.

00:10:24: Also ich glaube auch, dass es das Thema Bernhard schon immer gab.

00:10:27: Ich glaub nur, dass er früher keinen Namen hatte sondern da wurde man halt abgestempelt.

00:10:31: also da hatte man halt einfach psychische Probleme und gehört quasi in die Klappserve gut Deutsch.

00:10:35: Ich glaube das ist es schon immer gehabt.

00:10:37: Man muss ja dazusagen, jetzt wurde erst gar nicht lange her als Krankheit wirklich... anerkannt wurde.

00:10:43: Bönnert wirklich als Krankheit und als Bild, also das was man zieren kann.

00:10:54: Aber man muss auch dazu sagen ich kann jetzt nur für uns Frauen sprechen vielleicht kannst du dann irgendwann noch die männliche Perspektive dazusagen.

00:11:01: aber früher war es halt wirklich so die Frau war Hausfrau Die Frau kümmert es sich um das Haus, die Frau kümert es dich um die Kinder und die Frau kümmert es sich mit dem Mann.

00:11:12: Ich möchte nicht sagen dass die Frauen leichter hatten.

00:11:15: Möchte ich auf keinen Fall sagen oder ich möchte auch nicht mehr zu meiner Frau tauschen müssen?

00:11:18: Aber ich würde behaupten im Enteload war ein anderer als der von den heutigen Frauen ist.

00:11:24: Die heutige Frauen müssten genauso das Geldheim bringen wie die Männer, die haben die gleiche Verantwortung wo wir drüber natürlich froh sein dürfen weil wir quasi Ja, immer gleichberechtigtwürdig ist ein weiter Begriff.

00:11:35: Aber wir haben jetzt eine andere Stellung in der Gesellschaft als wie noch vor fünfzig Jahren oder vor hundert Jahren zum Glück.

00:11:43: Shut out!

00:11:44: Aber trotzdem hat das natürlich auch was mitgebracht weil der Mental Load wurde ja ganz oft deswegen nicht abgegeben.

00:11:51: also sprich im Endeffekt dass was die Frau von fünftig Jahren gemacht hat macht sie immer noch mit dem Zusatz dass sie quasi auch der halbe Mann sein darf und es gibt Ausnahmen um Gottes Willen.

00:12:02: Aber ja, das ist halt ganz oft noch das traditionelle Plus.

00:12:05: Das moderne Bild in einem und so

00:12:07: viel.

00:12:07: Ja.

00:12:08: Und vielleicht, das glaube ich, fände ich ganz spannend da mal über das Thema Kehrarbeit zu sprechen.

00:12:12: Das muss ich in dieser Folge sein.

00:12:13: Ich glaube, da könnte man wahrscheinlich zehn Folgen darüber sprechen.

00:12:16: aber ich glaube es ist ein ganz wichtiger Punkt weil der wird ganz oft übersehen an den Gesellschaften und zum Glück kommt er immer mehr in aller Munde.

00:12:24: und gleichzeitig glaube ich dürfen wir auch nochmal drüber sprechen tatsächlich was das bedeutet für Frau und Mann ... bei der Frau, das ist einfach so.

00:12:33: Jetzt hast du schon... Einblicke.

00:12:34: ich habe voll viel Neues auch gehört was ich noch gar nicht wusste und glattig glaube ich hab mir noch nie so bewusst drüber gesprochen was dir so Schritt für Schritt geholfen hat aus dem ganzen Raus bis jungsweise.

00:12:49: ja wie geht's denn dir jetzt gerade mit der ganzen Thematik?

00:12:53: Ja, also ich würde schon sagen mir geht es besser.

00:12:55: Weil ich halt einfach mir dafür bewusst geworden bin und versuche Sachen anders anzugehen zu ändern.

00:13:01: Ich habe das auch ganz offen kommuniziert.

00:13:03: Also ich bin ja von vorher sehr sehr oft mit der Thematik auch umgegangen dass mir jetzt auch schlecht geht Und ich habe halt einfach auch Jetzt dadurch gelernt dass sich delegieren darf und muss und Es kommt nicht immer gut an Würde ich behaupten

00:13:18: die rollen ändert sich in die.

00:13:19: des ist gewohnt dass die tenni die sekunden genau das Erfüllt.

00:13:24: Die Rolle erfüllt, du genauso gehandelt hast.

00:13:26: die wussten okay sie können sich darauf verlassen dass du das und das machst.

00:13:30: Und dann kommst du und sagst ne

00:13:32: jetzt nicht

00:13:33: mehr.

00:13:33: Du wirst halt unbequem.

00:13:35: also wenn du oder in dem Fall ich kann ja von mir sprechen nur Ich bin unbequeben geworden für viele Personen weil mich halt auch nicht mehr melde weil ich nicht mehr nachlaufe weil ich Grenzen ziehe Weil ich Sachen kritischer sehe und weil ich halt mehr auf mich schaue.

00:13:55: Und das wird in dieser Gesellschaft doch noch oft als Egoismus dargestellt, aber ich musste lernen nur wenn mein Glas voll ist kann ich auch was davon abgeben.

00:14:06: Und mein Glas war es war ausgesaugt da war kein Tropfen mehr drin und ich hab's jetzt wieder... Es ist nicht voll, aber es ist zur Hälfte voll und ich lass mir das aber nicht mehr absaugen.

00:14:17: Ja und ja mir gehts besser.

00:14:20: Ganz ehrlich, ich glaube auch wenn du einmal so tief warst.

00:14:22: Ich glaube auch dass das Jahre dauert.

00:14:25: Teilweise Jahrzehnte bist du da komplett raus beziehungsweise... ...das ist einfach ein Nährprozess der wirklich über dein ganzes Leben geht,... ...dass du da einfach zumindest nicht mehr am Boden landest und... Du nimmst halt jeden Tag was mit!

00:14:36: Und das möcht denn wir oder ich jetzt auch in diesem Fall weitergeben?

00:14:40: Aber ja es wäre gelogen zu sagen...

00:14:43: Es ist alles

00:14:44: happy-clapy life!

00:14:45: Definitiv.

00:14:46: Wie fühlst du dein Glas so?

00:14:47: pürpür auf?

00:14:48: Ich finde das Bild ganz schön, ich habe da gerade so dran gedacht.

00:14:51: es gibt in dieses typische Bild ein Stapel an Settgläsern und oben schüttelt man etwas rein und dann erst wenn es ganz obere voll ist dann geht es quasi runter wie quasi eine kleine Fentäne quasi oder so eine kleine Kaskade eben die Rannengläse und das hab' ich mir gerade genauso vorgestellt.

00:15:07: was fühlt denn dein Glas auf?

00:15:09: Stück

00:15:10: für Stück Das fühlt mein Glas auf!

00:15:11: Das ist tatsächlich Natur.

00:15:13: Also Natur ist bei mir ein ganz, ganz großes Thema.

00:15:15: Ich habe für mich einfach das spazierende Wander und so weiter für mich entdeckt.

00:15:19: Und es ist etwas was ich mir einfach bewusst nehmen kann zu Hause die Bombe eingeschlagen haben.

00:15:25: Es interessiert mich nicht.

00:15:26: Ich gehe mindestens meine halben Stunde raus gute Gespräche.

00:15:35: Wie ich vorhin schon gesagt hab, also es hat sich halt viel verändert und es haben sich Gespräche verändertes haben sich Beziehungen verändert.

00:15:44: Mein Kreis ist kleiner und bewusster.

00:15:47: Und das heißt aber gar nicht, dass diese Menschen schlecht sind oder irgendwas gar nicht.

00:15:54: Aber ich hab einfach gemerkt, ich habe auch die Kapazität nicht mehr für so viele verschiedene Meinungen, für so viel verschiedene Freundschaften oder Beziehungen.

00:16:03: Und Kreis is kleiner undbewusster und diese Gespräche fühlen mich unglaublich.

00:16:08: Ich hab auch zwei ganz tolle Frauen in meinem Leben, die mich unglaublicher zum Lachen bringen.

00:16:13: Humor, lachen.

00:16:14: Das füllt auch mein Glas pürpür auf.

00:16:16: also ich lache halt unglaublich gern und ja Und tatsächlich auch hat dann bewusste Zeit mit meinen Kindern.

00:16:23: Also ich habe aber auch gemerkt so dieses Ja das ist einfach nur Alltag das ist erfüllt mich teilweise einfach auch nicht sondern Ich muss mir wirklich bewusst Sachen setzen.

00:16:32: So keine Ahnung.

00:16:34: letztens was Hallenbad.

00:16:36: Wir waren einfach nur zwei Stunden im Hallen Bad und diese zwei Stunden gehörten nur uns und es war so schön Da gibt's kein Handy, da gibt es keine Aufgaben.

00:16:45: Und ich merke oft wir müssen einfach von zu Hause raus und so was füllt nach und nach mein Glas.

00:16:49: Ich glaube ich darf da auch Sachen entdecken die mein Glas füllen.

00:16:52: Also ich glaub nicht dass das Potenzial ausgeschöpft ist, dass mein Glas fällt.

00:16:57: Und tatsächlich jetzt schon auch diese Sache mit Re-Ease, das füllt auch mein Glas weil es mir so viel Sinn gibt.

00:17:05: Ja, findest du gerade spannend?

00:17:07: Gerade noch aus dem Coaching-Bereich gibt's da eine Übung, die heißt Energielandschaft.

00:17:12: Und quasi zu schauen welche Sachen füllen das eigene Glas auf und welche Energien... Jetzt kann man auch den Zapfen, die man hier so hat und die einen gut tun.

00:17:21: Und es ist voll schön, dass du da einfach für dich schon einiges gefunden hast und bestimmt doch einiges finden wirst!

00:17:27: Ja mit Sicherheit.

00:17:30: Das Wichtigste sind einfach, dass man eben seinen Energiefüllern, seinen Energiebringer findet?

00:17:37: seine Energiefresser und

00:17:40: die

00:17:40: gibt's in Situationen.

00:17:42: Und die gibt es auch in Personen, also es gibt Personen sind keine schlechten Personen aber die fressen bei mir persönlich Energie können für jemand anderen Energiegeber sein.

00:17:52: Für mich sind sie Energiefresser und muss man sich bewusst sein oder auch Arbeit.

00:17:58: Arbeit kann Energiefresse sein und das Arbeitsumfeld ist auch so wichtig weil du so viel Zeit dort verbringst.

00:18:05: Auch das gehört genau angeschaut.

00:18:07: Und man darf sich da einfach trauen auch, was zu verändern wenn es einen nicht glücklich macht

00:18:14: und

00:18:16: ich weiß auch, dass ist unsere deutsche Denkweise so.

00:18:20: Sicherheit ja scheiß auf Sicherheit, wenn sie mich unglücklich macht wirklich weil Es gibt immer ein Weg raus.

00:18:29: also das ist meine Devise, es gibt immer einen Weg.

00:18:32: aber wenn nämlich etwas gründ ...legend, unglücklich macht.

00:18:36: Dann kann es nicht der richtige Weg sein!

00:18:39: Ja... Ich fasse ganz spannend.

00:18:40: Ich habe jetzt so ein bisschen versucht rauszufiltern was für die Dinge waren aber ich habe jetzt gehört auf alle Fälle für Selbstreflektionen einen ganz großen Punkt wenn ich dich richtig verstanden hab selbst Liebe also nicht auch wirklich ganz weit nach oben zu stellen vielleicht sogar ganz oben zu Stellen um einfach dann für andere wieder da sein zu können.

00:18:55: ja und Natur die drei wahrscheinlich die drei Sachen war das eine Quintessenz.

00:19:00: Quintessenz ist daraus definitiv eben sich selbst an erster Stelle zu stehen, auch vor dem Mann und den Kindern.

00:19:07: Weil ich kann keine gute Mutter sein, wenn ich selbst nicht gut versorgt bin.

00:19:11: Fertig Ende!

00:19:12: Und natürlich gibt es auch einen schönen Spruch Ich würde für meine Kinder sterben sofort.

00:19:17: Sofort diesen Moment, wenn's darum ging, dann würde ich mich vor jede ... vor jede Knarre setzen und würd' mich quasi wirklich für die Kinder opfern.

00:19:26: Aber noch wichtig ist es, für meine kinder zu leben.

00:19:30: Darum möchte ich eine möglichst glückliche Mutter sein Weil ich es viel wichtiger finde, auch meinen Kindern am Vorbild zu sein in der Thematik glücklich leben.

00:19:39: Das wie deprimiert einfach nur den Alltag irgendwie bewältigen das er bewältigt ist.

00:19:44: also ja ich setze mich an erste Stelle und nehme mir die Stunde am Tag keine Ahnung für mich für irgendwas weil dann kann nicht die Mutter sein diese Verdien auch nicht immer aber öfter.

00:19:55: Ja wenn sich eines Kinder abschauen Einfach sind es Fahrendsweisen und Glück potenziert sich.

00:20:01: Und wenn man selber glücklich ist, dann strahlt das auch auf alle andere Menschen einfach ganz klar aus.

00:20:05: Ja.

00:20:06: Und hey!

00:20:07: Das Leben ist zu kurz um einfach irgendwie zu sagen oh ich lebe so ein halbgares Leben und bin immer so latent unglücklich und Ich möchte gern aber ich kann nicht und ich hätte würde könnte diese Worte das allein schon macht was mit einem.

00:20:21: Ich mach ich tue ich schaue auf mich und du schaust auf dich und es ist voll schön

00:20:25: genau und eben einfach selbst grenzen ziehen, sich an erster Stelle setzen.

00:20:31: Geht raus!

00:20:33: Ja also das ist ja zumindest das was mir geholfen hat.

00:20:35: Und ich glaube auch da mit Sicherheit gibt es ganz unterschiedliche Wege wie jeder sein Glas befüllen kann.

00:20:42: Hundertprozentig.

00:20:43: Können

00:20:43: wir auch nochmal drauf schauen?

00:20:44: Es können

00:20:44: Hobbys sein, es kann alles mögliche sein und natürlich dazu geben wir halt auch viel Input dann noch in unserem Workbooks Ja.

00:20:51: Und halt auch in den individuellen Coachings weiter, wie du sagst so individuell ist und was mein Weg ist muss nicht deiner sein?

00:20:58: Auch im Gruppenformaten dann Austausch, Impulse von anderen zu bekommen.

00:21:01: ich glaube es ist so wichtig weil jede Situation ist einfach anders, jedes Leben ist anders.

00:21:05: Ich meine wir zwei Mögen können wahrscheinlich ununterstellig hier gar nicht leben und ja demnach ist genau das was wir mit Rees auch wollen.

00:21:13: Ja

00:21:14: hundert Prozent!

00:21:15: Und ja ich finde es hat auch wüsste dass die Hörer hören wie's uns wirklich gegangen hat und ich habe bestimmt äh, achtzig Prozent vergessen und hab achtzehn Prozent nicht erwähnt.

00:21:22: Wir haben ja noch genug Zeit in unserem Podcast folgen!

00:21:25: Aber das ist wichtig.

00:21:26: also wir waren wirklich echt... echt tief.

00:21:29: Ja.

00:21:30: Wirst du noch was ergänzen, Jenny?

00:21:32: Zum Schluss hast du noch irgendwas, was du sagst und jetzt musst du noch rausfahren.

00:21:36: Ich glaube ich weiß ja gar nicht mehr, was ich alles gesagt habe und ja es stehen ja immer noch die Haare über Frösche und ich glaub einfach, ich knall mir jetzt ein paar Fröschen rein und verarbeitet alles was ich gerade gesagt habe.

00:21:49: Ich habe halt jetzt alle mal so weit mitgenommen, wie ich es konnte gerade.

00:21:55: Wie

00:21:55: schön dass du das geteilt hast!

00:21:57: Und ich würde sagen schaut doch einfach gerne bei uns im Instagram-Kanal vorbei.

00:22:01: Re-Ease Official oder auch bei Facebook und wir freuen uns auf das was noch kommt, auf neue Folgen, auf weitere Geschichten, auf weiteren Einblicken die wir geben wollen.

00:22:13: Definitiv.

00:22:14: Die euch helfen können Ja

00:22:15: zu lachen gab's heute nicht so viel aber... Das kommt auch wieder, aber das sind jetzt mal die Quintessen.

00:22:20: Die ja auch hören solltet um zu verstehen warum Re-Ease für uns wirklich unser Herzenprojekt ist.

00:22:26: Ja

00:22:26: absolut!

00:22:27: Also dann... Bis bald und bis bald!

00:22:30: Tschüssi!

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