Grenzen setzen: Wann hast du eigentlich aufgehört, dich zu fragen, was du willst?

Shownotes

Themen in dieser Folge: 00:33 – Kurzer Hinweis vorab: Wir sind keine Therapeuten. Wenn es dir gerade wirklich schlecht geht, such dir bitte professionelle Hilfe, zum Beispiel über die Telefonseelsorge (0800 111 0 111, kostenlos, 24/7). 01:06 – Warum Grenzen setzen und Nein-Sagen so eng zusammenhängen, und warum beides weit außerhalb der Komfortzone liegt. 02:22 – Was passiert, wenn du plötzlich anfängst, Grenzen zu ziehen: Du wirst unbequem. Und das ist kein schlechtes Zeichen. 03:46 – Roland über das Arbeitskontext-Muster: Wer schnell und gut arbeitet, bekommt noch mehr. Wie man in diese Schleife gerät, ohne es zu merken. 07:14 – Jenny über den privaten Kontext: Warum Grenzen gegenüber Menschen, die ihr wichtig sind, viel schwerer fallen als im Beruf. 09:10 – Glaubenssätze: Was sie sind, wie sie entstehen, und warum der Begriff eigentlich falsch ist – weil es sich eher wie ein Körpergefühl anfühlt als wie ein Satz. 10:06 – Jenny erzählt von einem Satz aus ihrer Kindheit, der sie bis heute begleitet: „Ich möchte meine brave Jenny wieder." 13:52 – Roland darüber, wie er als Kind durch Leistung und Streben Zugehörigkeit gesucht hat, und welcher Glaubenssatz daraus entstanden ist. 17:07 – Grenzen setzen als Klarheit über sich selbst, nicht als Egoismus. 18:49 – Warum Grenzen besonders wichtig sind, um Erschöpfung zu verhindern – und warum man das am besten vor einem Burnout lernt. 20:25 – Was gemeint ist, wenn wir hier von Grenzen reden: keine feindseligen Absagen, sondern echte Bedürfnisse kommunizieren. 25:57 – Praktischer Hinweis: Wer nicht sofort Nein sagen kann, darf sich Zeit lassen. „Ich melde mich morgen" ist auch eine Grenze. 26:47 – Ein klares Nein braucht keine Begründung. 27:42 – Der Kernsatz der Folge: Jedes Nein zu anderen ist ein Ja zu dir selbst. Und jedes Ja, das du nicht meinst, ist ein Nein zu dir. 29:52 – Grenzen setzen bedeutet nicht, ein Rambock zu sein. Kompromisse haben ihren Platz, solange du dich dabei nicht verlierst.

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00:00:00: Hallo!

00:00:01: Jetzt ist wieder Re-Ease Montag.

00:00:04: Herzlich willkommen zur neuen Folge, zur fünften Folge und mein Name ist Roland.

00:00:11: Meiner ist Jenny

00:00:12: Und ihr hättet den Podcast halb verwandt voller Schrift von uns beiden.

00:00:18: ja heute geht es um das Thema Grenzen setzen.

00:00:21: wir haben sie in letzten folgen schon etwas angeteasert und schon ein bisschen drüber gesprochen und heute schauen wir das mal genauer an.

00:00:28: Genau, aber bevor wir das tun, möchten wir noch unseren obligatorischen kurzen Einmob bringen.

00:00:33: Wenn es euch ganz schlecht geht und ihr das Gefühl habt, ihr seid depressiv oder ihr habt bereits einen Burnout oder ihr fühlt dich einfach wirklich am Boden.

00:00:43: Bitte sucht euch ärztliche Hilfe oder therapeutische Hilfe, denn wir sind keins von beiden.

00:00:47: Wir sind weder Ärzte noch Therapeuten.

00:00:48: Noch haben wir eine psychologische Ausbildung gemacht.

00:00:51: Wir können hier von unseren Erfahrungen berichten und auch Erfahrungsberichte die wir bekommen haben mit einfließen lassen Aber wir können nur von unserer eigenen Expertise sprechen und nicht von einer Fachlehrung.

00:01:02: Und dann legen wir auch schon los, Grenzen setzen!

00:01:06: Ein super wichtiges Thema glaube ich.

00:01:08: im Burnout oder auch in Leben ist es ein unglaublich wichtiges thema.

00:01:14: Sollte man weit, weit vor einem Burn-Out lernen... Ich glaube wird zwei haben's nicht davor gelernt.

00:01:20: Nicht wirklich?

00:01:21: Zu wenig und ich glaube aber auch dass ganz viele Menschen draußen so geht Zumindest wenn man mit einigen spricht oder auch Geschichten hört.

00:01:31: Aber ich kann es gut verstehen, den Grenzen zu setzen.

00:01:34: Das ist weit außerhalb der Komfortzone.

00:01:37: Zumindest bei den meisten Menschen.

00:01:40: Und für viele wird das so als ... ja, das Ja sagen und ich hab nicht gelernt, Nein zu sagen.

00:01:46: Ich glaub, jetzt kann man recht gut gleichsetzen.

00:01:48: So dieses Grenzensetzen ist eigentlich Nein-Sagen tatsächlich.

00:01:52: Und Nein zum Menschen zu sich selbst zu... Aufgaben zu Problemen, zu Themen und ... Darauf haben glaube ich ganz viele Menschen Respekt und Angst.

00:02:03: Und fühlen sich da nicht ganz wohl damit?

00:02:07: Es ist auch so wenn man gelernt hat Grenzen zu setzen oder wenn man es macht.

00:02:12: also ich habe festgestellt dass ich seitdem sehr unbequem für viele Personen bin weil wenn du keine Grenzen setzt dann bist du leicht zu händeln.

00:02:22: Du bist erstens natürlich leicht manipulierbar Und Menschen bekommen dich genau dorthin, wo sie dich hin haben wollen.

00:02:30: Weil du nicht nein sagst.

00:02:33: Fast nie oder viel zu selten und ... Wenn du anfängst, Grenzen zu setzen, dann wirst du erst mal unbequem.

00:02:40: Und wenn dich die Gesellschaft so nicht kennt, dann wird's halt wirklich unbekehm.

00:02:46: Viele Personen, die das schon können, sind halt so.

00:02:50: Ich weiß nicht, ob du das auch schon gehört hast aber ich... Also es ist ja ein Satz, den hasse ich über irgendeine Person Etwas sagen wir, weil sie mir vielleicht negativ aufgefallen ist oder kommt von jemandem.

00:02:59: Ja, wenn die Person ist halt so.

00:03:01: Aber ich bin halt... Ich bin halt so, es hat auch nicht immer die Ausrede.

00:03:05: Aber der wird das komischere akzeptiert ohne dass es halt soweit ist, weil die das schon immer gemacht hat.

00:03:11: Wenn du jetzt von heute auf morgen am Anfang rennst zu sitzen... Oh!

00:03:16: Ja, du erinnerst doch wieder das Verklar.

00:03:17: Ich habe mir auch schon mal kurz deine Rolle einfach.

00:03:19: Du wirst einfach anders wahrgenommen und bist in einem Thema einfach Gedanke ich anders unterwegs, du achst mehr an und das sind vielleicht viele Menschen einfach nicht gewohnt.

00:03:30: Und ich glaube da darf man einfach nochmal hinterfragen okay warum ist denn das eigentlich so?

00:03:34: Also warum fällt uns das so schwer, Grenzen zu setzen?

00:03:38: und ich habe dafür mich mal überlegt und hab dann gemerkt für mich war es im Arbeitskontext total schwer.

00:03:46: Ich habe gemerkt dass ich viele Aufgaben in meinem Hauptjob bekommen habe und dass ich da viele Themen habe.

00:03:54: Als gut wahrgenommen werden wir im Werk geschätzt werde für das was ich alles tue.

00:03:58: Für Dinge die ich annehme, für Themen die ich aufnehme und es ist in meiner Wahrnehmung tatsächlich leider so oft so in vielen Firmen auch von vielen Teams dass die Personen denen auch Dinge gut und schnell machen und dann auch noch gesehen werden noch mehr Arbeit gekommen und noch mehr mitgegeben bekommen.

00:04:19: Der ist eher so ein High-Performer, perfekt!

00:04:22: Dann geben wir ihm das noch... Und dann sind

00:04:24: wir wieder bei Metal Load?

00:04:25: Genau, aber da sind wir beim Metal Load.

00:04:28: Was ich damit sagen wollte, dass man sich da, und das kann ich für mich sprechen, sich erst mal wertgeschätzt fühlt.

00:04:33: Man fühlt sich wertgeschädzt.

00:04:36: Wie so'n Guti.

00:04:37: Genau, man bekommt halt Verantwortung, man kriegt ein neues Thema und weiß ja nicht, ah, da konnte ich mich hier zeigen.

00:04:41: Da werde ich gesehen, da wäre ich entsprechend wertgeschetzt.

00:04:44: Und wenn man da keine Grenzen setzt und das ist auch der schwierige für mich war es, dass immer da immer wieder gleich Ja sagt.

00:04:51: Wenn man sich geschmeichelt, wirkschätzt fühlt dann merkt man irgendwann Oh!

00:04:58: Das sind doch ganz schön viel und es sind doch viele Themen und schaffe ich irgendwie alles gar nicht?

00:05:04: Ich muss jetzt ganz, ganz viel arbeiten und dann geht's quasi los.

00:05:07: Dann ist man schon in der Schleife Teil drin und da wäre natürlich dann wieder spannend zu sagen Nein, weil du es ja auch für dich da durch die Rolle gespielt.

00:05:15: Du hast die Rolle des Jaßagenden gespielt entsprechend.

00:05:18: Aber hast du überhaupt überlegt ob du die Sachen kannst oder möchtest?

00:05:22: Oder hast du einfach so ja gesagt?

00:05:25: Das ist ein wichtiger Punkt tatsächlich genau!

00:05:27: Ich glaube das ist ein ganz ganz wichtiger Punkt, weil man sich einerseits bei ich mich und einerseits wir geschützt gefühlt habe Und hab dann aber auch Geister drüber nachgedacht, okay will ich das überhaupt.

00:05:37: Also was bedeutet das für mich?

00:05:38: Was bedeutet es für mich also der Narangeschwester nach?

00:05:41: Dann habe ich gar nicht gedacht.

00:05:43: und dann auch so bisschen meine Bedürfnisse.

00:05:45: warum wenn ich jetzt noch sollte man in drei Tagen im Urlaub geh und dann bekommt er noch ein paar Sachen über den Zaun geworfen so ungefähr und paar Aufgaben, ah das kannst du doch noch schnell erledigen.

00:05:57: Und wenn man dann sagt, klar, weil man denkt, das bekomme ich jetzt auch noch schnell hin.

00:06:00: Weil dann haben mich alle so lieb?

00:06:02: Genau!

00:06:02: Dann können wir jeder

00:06:05: meinen Urlaub.

00:06:05: Dann habe ich mir den auch verdient.

00:06:06: Das ist ja auch schmeinend.

00:06:08: und das Gefühl, okay, das hab' ich dann gemacht... ...und dann kann ich durch ein gewisses Urlaub gehen.

00:06:14: Wahrscheinlich werden das auch viele kennen von meinem Urlaub, es ist immer richtig stressig.

00:06:18: Der letzte Tag vom Urlaub muss ich doch alles erledigen.

00:06:21: Man geht schon gestresst

00:06:23: vor dem Schatz

00:06:24: in den Urlaub und kommt aber zurück.

00:06:27: Es geht dann trotzdem wieder weiter und es ist so für mich irgendwie ganz lustig einerseits zu erkennen, dass ich meine Bedürfnisse da voll hinten anstelle.

00:06:36: Und ich glaube das ist auch ein ganz großes Thema bei Grenzensätzen.

00:06:39: Für mich ins Aberkontext kommt das so hoch aber auch im privaten.

00:06:43: Dass ich dann gemerkt habe, wenn ich keine Grenzen setze machen alle das, was sie von mir erwarten.

00:06:50: Aber was erwartet denn selber von mir?

00:06:52: Was will ich denn eigentlich?

00:06:53: Was sind dann meine Bedürfnisse und warum stehe ich da nicht mehr zu mir

00:06:57: selbst?".

00:06:58: Und da habe ich dann irgendwann gemerkt okay wow!

00:07:01: Das ist echt ein Thema offensichtlich von mir gewesen.

00:07:04: Ich hab viel ja gesagt.

00:07:06: Nicht immer aber sehr oft und sehr viel öfter als ich es hätte tun sollen.

00:07:12: Wie hast du das denn gemerkt, weiß ich?

00:07:14: Für

00:07:14: mich ist es tatsächlich andersrum gewesen.

00:07:15: Also auch total spannend.

00:07:17: wieder im Arbeitsumfeld kann ich das sehr gut und deshalb bin ich auch sehr unbequem.

00:07:23: in der Arbeit glaube ich und war ich sehr un bequem.

00:07:26: Ja, das muss jetzt zu Wirtelnu arbeiten.

00:07:28: Das ist viel zu sagen.

00:07:29: Spaß aber... In der Arbeit kann ich's sehr gut.

00:07:33: Kann ichs sagen, das möchte ich nicht.

00:07:36: Das will ich nicht, das finde ich nicht gut.

00:07:39: Da kommt's danach gegenüber an, weil es finden halt auch viele gar nicht gut.

00:07:42: Weil du im Umbequem bist also dabei zwar dann auch schon immer um bequem weiß ich aber das mögen viele nicht Das mögen ganz, ganz viele nicht.

00:07:50: Aber da war's nie geil.

00:07:51: Also da kann ich ja sagen mir wurscht Ich bin so Und das finde ich nicht gut und da stehe ich dazu.

00:07:57: für mich ist es eher das private vor allem wenns Personen sind die mir sehr wichtig sind.

00:08:02: Dann habe ich extrem Angst gehabt und hab's teilweise auch immer noch weil nichts ist was man von heute auf morgen so ablegt.

00:08:08: vor dieser Konfrontation, vor dieser Diskussion und vor dem Gefühl den anderen zu enttäuschen.

00:08:17: Und dann vielleicht mit der Konsequenz leben zu müssen ist die Person sich von mir etwas abwendet.

00:08:24: Das ist viel größer als das Problem in meiner Lage aus wie jetzt die Berufliche.

00:08:31: Aber private, also das habe ich teilweise immer noch damit zu kämpfen.

00:08:37: Ich kann es mittlerweile viel besser und ich traue mich auch immer öfter hinein zu sagen oder das kann ich jetzt nicht aber ich bin halt auch wirklich immer sehr konfliktscheu was es mit Personen angeht die mir sehr wichtig sind.

00:08:52: Personen die mir nicht wichtig sind ist mir komplett egal.

00:08:54: ich glaube jeder der mich nur ein bisschen kennt weiß dass ich da gar nicht Konflikt schuld bin.

00:08:58: Im Gegenteil, das habe ich gerade meine Meinung und das ist mir egal, aber so bald um quasi Platz in meinem Herzen, dass es ganz schwierig für mich da meine Grenzen zu ziehen.

00:09:08: Warum glaubst du, dass das so ist?

00:09:10: Ja dann müsste ich jetzt eigentlich ganz weit aus.

00:09:12: Und weil wie ich in der letzten Folge schon gesagt hab, glaube auch ich, dass immer ganz viel in der Kindheit steckt und ich muss halt einfach sagen... Ich hab einen Papa und ich hab ein Erzeuger und mein Erzeugern.

00:09:26: In dem war ich offensichtlich nie wichtig und somit habe ich den verloren, bevor ich ihn überhaupt irgendwie hakte.

00:09:34: Man hat zwar mal sporadisch irgendwie Kontakt gehabt aber ihm war ich nie wichtig.

00:09:38: Und das seitdem hab' ich halt immer das Gefühl nur wenn ich viel erledige, wenn ich viele für die Person mache... Wenn ich ein gutes Kind bin quasi also das hatte schon seit meiner Kindheit.

00:09:47: Wenn ich brav bin oder gut bin dann bin es wert geliebt zu werden.

00:09:51: und nun macht man mich Und wenn ich jetzt Grenzen setze und sage, das und das mache ich nicht.

00:09:58: Dann bin ich vielleicht ja wieder nicht wertgeliebt zu werden.

00:10:00: Das ist so ein Glaubenssatz, den ich quasi seit meiner Kindheit mit mir mitschlägte, dem ich mir aber bewusst geworden bin.

00:10:06: Also ich weiß dass ich diesen Glauben Satz habe und dass der angeschaut gehört und das mach' ich ja auch bewusst und deswegen kann ich es immer mehr grenzen zu setzen.

00:10:15: Und das ist meiner Meinung nach auch das Wichtigste erst mal erkennen wo überhaupt die Problematik ist.

00:10:19: also warum kann ich keine Grenzen setzen?

00:10:22: Ja.

00:10:22: Ist es wirklich aus meiner Kindheit, ist das keine eigenen Erfahrungen, die ich einfach mit Freunden gemacht habe?

00:10:28: Mit Partnern gemacht hab?

00:10:30: Wo ist eigentlich der Knackpunkt?

00:10:32: und bei mir glaube ich, ist es wirklich so dieses... Also ich mich nicht alles auf meinen Erzeuger schieben aber allgemein einfach, dass es schon immer so ein Punkt in mir nur wenn ich brav bin und Sachen erledige, die von mir erwartet werden dann werde ich auch gemocht und dann werde geliebt.

00:10:48: Vielleicht auch da nochmal ganz Ja, prägende Punkte angesprochen hast in den Prägen der Erfahrungen.

00:10:55: Ich glaube das ist noch mal wichtig zu sagen.

00:10:59: Glaubenssätze sind tatsächlich Gedankenmuster.

00:11:04: Sätze die immer wieder kommen.

00:11:05: Das sind welche, die man eigentlich wie sie selber so gebaut hat aus einer Erfahrung oder vielleicht aus mehreren Erfahrungen heraus und dann das für die eigene Wahrheit annimmt und sagt okay das ist so.

00:11:16: Das Thema ist nur eigentlich Glauben-Satz.

00:11:18: Ist eigentlich ein falsches Wort finde ich weil eigentlich ist es sehr kein Satz.

00:11:21: Also ich hab jetzt den Satz gebildet, aber nicht das ist ein Gefühl.

00:11:24: Ist ein Gefühl?

00:11:24: Dass du noch ausgedrückt wirst.

00:11:26: Es ist ein Gefühl, dass immer so im Bauch ein bisschen rumkrummelt und du musst erstmal dieses Gefühl zuordnen können überhaupt zu einem Satz.

00:11:34: Und dann weißt du okay diesen Glaubenssatz, den schlepp' ich mir mit... ...und dann ist es halt die Kunst diesen negativen Glauben-Satz in einem positiven Glaubsatz umzuswitschen!

00:11:45: Ja und das ist oft alleine gar nicht so einfach.

00:11:47: Das ist schwer.

00:11:49: Ja auf jeden Fall.

00:11:50: also da hat es bei mir auf jeden Fall eine Couching Ausbildung gebracht dazu und jetzt auch eine therapeutische Unterstützung, weil das einfach oft kleine Momente sind.

00:11:57: Und man muss sich ganz oft...und ich musste mich ganz oft fragen warum ist er so?

00:12:02: Warum denke ich so?

00:12:03: Wieso

00:12:05: handel ich denn so?

00:12:05: Also für mich ist so ne Kette an Gefühl löst oder macht dann eigentlich einen Satz draus und daraus immer wieder Verhaltensweisen.

00:12:15: Die sehen sie durchs Leben!

00:12:16: Das ist so verrückt.

00:12:18: Geht vielleicht, dass man sich irgendwie gebaut hat.

00:12:21: Weil natürlich auch dann werden okay wenn ich mich dann so verhalte Dann bekomme ich ja auch die und die Reaktionen.

00:12:27: Wenn ich dann viel leiste wie du erzählt hast und viel gebe Dann bekommst du halt ein Wertschätzung zurück.

00:12:32: Und das Gegenteil?

00:12:33: Natürlich wenn ich nichts gebe Dann habe ich Angst davor.

00:12:37: Hast Du vielleicht Angst dvor Nicht mehr gemocht zu werden.

00:12:42: Aber

00:12:42: kannst du es oder möchtest du das überhaupt teilen?

00:12:44: aber kannst du das zuordnen was du bei dir Der Glaubenssatz ist, dass du das Gefühl hattest.

00:12:48: Du musst jetzt das und das tun, damit du weggeschätzt wirst.

00:12:52: Mhm.

00:12:52: Wo kannst du das zuhören?

00:12:54: Ja ich glaube bei mir auch... Das heißt auch, es ist auf alle Fälle auch das Thema Leisten, dass ich wertvoll bin.

00:13:02: Dass ich wichtig bin!

00:13:03: Und dass sich auch geben muss, damit ich gesehen werde.

00:13:09: Ich helfe anderen unglaublich gern.

00:13:10: Das ist in mir verankert aber auch ein Teil von mir macht das mit Sicherheit weil es mich auch ein bisschen schützt.

00:13:18: Es schütze mich halt vor Ablehnungen, wir sind soziale Wesen und Menschen.

00:13:22: Wir leben in Familienbeziehungen und für mich ist das natürlich total klar dass keiner allein sein möchte.

00:13:30: und ich glaube für mich, ist das auf jeden Fall auch im Glaubenssatz dieses Leisten und Streben.

00:13:37: dann werde ich gesehen werden.

00:13:40: Ich glaube, das ist für mich auch eine Dinge weil ja ich hinter Kinder, glaube ich.

00:13:46: Auch so um Aufmerksamkeit Buhlenmuster-Manden stellen und da so gemerkt habe, okay... Ich bin anders!

00:13:52: Ich bin homosexuell lebend insofern im kleinen Dorf aufgewachsen.

00:13:57: das war nicht immer so leicht Und ich war schon immer anders und war aber ein sehr ruhiges Kind und hab dann oft Sachen gemacht damit dann gehört zu bekommen auch du bist ja braver Adam, das macht es ja supergut.

00:14:12: Ich war auch in der Schule sehr strebsam, weil das etwas was mein Bode eben nicht gemacht hat.

00:14:19: Da bin ich halt aufgefallen!

00:14:20: Ich hab seit anders geholfen und habe andere Dinge getan um aufzufallen, um gesehen zu werden... Und

00:14:28: gelobt

00:14:28: zu werden?

00:14:28: Im Endeffekt

00:14:29: läuft's aber aufs Gleiche raus.

00:14:31: Also im Endeffekts sind dann, obwohl es unterschiedliche Aspekte sind ähnliche Sachen, weil natürlich Liebe gesehen wird usw.. Das ist ja dem Aspekt vor allem im mit den Eltern.

00:14:42: Ähnlich, also ich kann das sehr nachvollziehen weil natürlich geht so was hat dann sehr runter wenn es runter wie Öl im Endeffekt ist.

00:14:50: oder du bist da so brav und ich kann mich tatsächlich noch an einer Situation erinnern.

00:14:55: Ich habe tatsächlich mit meiner Mama auch mal drüber gesprochen.

00:14:58: Da gab's eine Situation, da hat irgendwie meine Mama zu mir gesagt, ich möchte einfach meine Grave Jenny wieder und da war ich in der ersten Klasse Ganz ehrlich, der war wahrscheinlich an den Tag einfach furchtbar.

00:15:08: Also ich hab dir selber Kinder und ich weiß das, dass Kinder unglaublich abständig sind, dann sagt man sowas Und ich habe bestimmt so was zu meinen Kindern auch schon mal gesagt So jetzt seid ihr endlich wieder brav oder irgendwas.

00:15:18: Aber ich hab den Satz noch im Kopf.

00:15:19: Ich hab da mit meiner Mama auch darüber geredet und ich weiss noch Im nächsten Tag bin ich im Bus gesessen und hab damals zu meiner Schulfreundin gesagt Ich muss jetzt wieder die brave Chance sein Und ich krieg da heute noch Gänsehaut, weil das irgendwie auch so was im Hinterlassen hat.

00:15:32: Wo meine Mama das zu keinem Zeitpunkt böse gemein hatte und wollte wahrscheinlich einfach an dem Tag ihre Ruhe endlich haben vor mir.

00:15:40: Total nachvollziehbar jetzt aus der Sicht einer Mama aber... Das hat in dem Moment irgendwie so... Ich muss brav sein!

00:15:49: Wenn du nicht brav bin ja dann bin ich auch gut.

00:15:52: und also was das eigentlich mit Kindern macht.

00:15:54: und ich habe meinen Kinder wahrscheinlich schon genauso traumatisiert Und ich glaube schon, dass wir da immer viel mitschleppen.

00:16:01: Der Ursprung hatte auf die Kindheit und dann sind wir halt schon so.

00:16:05: Dann nehmen wir das durch unsere Jugend... Na ganz ehrlich!

00:16:08: Wir möchten in der Jugend negativ auffallen bei seinen Freunden.

00:16:11: Sprich man schwimmt

00:16:11: mit.

00:16:12: Und wenn sie sagen du trinkst jetzt mal von dem Bier weil wir alle Bier trinken, dann trinkt du vor dem Bier.

00:16:17: Das Einzige wo ich immer tatsächlich meine Grenzen bewahrte aber bis heute habe ich noch keine Skripte angezogen.

00:16:23: Aber ich war da halt im Freundeskreis.

00:16:25: Die haben mich nie zu was gedrängt.

00:16:26: Ich glaube, wenn die mich brutal gedrängten, hätte ich es auch gemacht.

00:16:29: Weil das setzt du die Grenzen nicht.

00:16:31: Traust du dich nicht?

00:16:32: Weil du könntest ja sonst ausgestoßen werden von der Gruppe.

00:16:35: Ja, Zugehördigkeit ist unglaublich großartig.

00:16:38: Das klingt schon sowieso...

00:16:39: Unglaublich!

00:16:40: Und ich meine, dass das heute noch schön ist und heute könnte ich mich anders... Wenn ich sage, ich trinke jetzt nichts, dann trink' ich nichts.

00:16:46: Aber mit

00:16:46: sechzehn,

00:16:47: fünfzehn.

00:16:49: Einfach gesettelt in einer Persönlichkeit und auch Erwachsene sind dann einfach ... weiter weniger verurteilen, das muss man auch sagen.

00:16:56: Natürlich die soziale Intaktion ist eine andere, weil dann kommt weiter ein Jugendlicher im Brüder Spruch und der Wachstum nimmt sich einfach hin.

00:17:02: Also wenn du ganz klar bist für dich, dann ist es vielleicht für andere einfach genau gut.

00:17:07: Und da sind wir ja nicht bei den Punkten, die ich gerade mit gedacht habe dass Nicht-Grenzen setzen einfach eine Unklarheit ist.

00:17:17: Also wenn ich Grenzen setze, dann bin ich mir selber klar.

00:17:21: Da sind wir wieder bei den eigenen Bedürfnissen.

00:17:23: Dann aber auch okay... Es ist für mich auch eine unglaubliche Stärke.

00:17:27: Ich bewundere es beim Menschen, wenn die ganz klar sagen Nein das möchte ich jetzt nicht oder nein das mache ich heute nicht mehr.

00:17:33: Das ist doch eigentlich etwas wo ich dann Mensch nach Glück wünsche.

00:17:37: Ich denke da gerade auch dran an Freunde, die dann Wenn man sie was ausmacht oft ist ja das Leben Ich muss sagen, sehr durchgetaktet und dann plammt man irgendwelche Abend-Events.

00:17:48: Und dann ist es manchmal so, dass man da drückt sich eigentlich in zwei Wochen... ...und dann geht's einem oder auch der anderen Person dem Abend einfach nicht gut!

00:17:55: Dann finde ich das so schön und Gott sei Dank habe ich das mit allen einen... paar Freunde schon super schön etabliert, dass die einfach für sich selber sagen wenn sie nicht gut geht du heute ich brauche einfach Zeit für mich.

00:18:06: Ich bin jetzt einfach nicht gut drauf oder ich fühle mich nicht so ganz so gut.

00:18:09: und dann habe ich schon oft zurückgeschrieben boah ich finde es gar voll stark das du einfach auf dich schaust und eine Grenze setzt und sagst okay ne?

00:18:17: Es geht halt einfach nicht weil wenn man ganz ehrlich ist halbherzig da zu sein oder dann irgendwie halb herzig was zu machen das bringt auch nichts.

00:18:24: und warum muss ich mich für jemanden Quellen, irgendwo hinquellen wenn ich dann vielleicht auch gar nicht will und halt hingestellt natürlich machst du das gerne.

00:18:34: Natürlich sind das seine Freunde aber es ist auch viel schöner wenn einfach Menschen auf sich aufpassen, auf sich achten Und ich glaube da Ist es für mich Ein Riesenschritt Grenzen zu setzen um da weiter waren wir die Brücke zum Börner zu bekommen.

00:18:49: Ich glaube um nicht in die Überforderung zu kommen ist Grenzensetzen einfach unabdimmer und dass darf man wirklich lernen.

00:18:59: Und das gelingt nicht immer, finde ich und gleichzeitig ist er einfach super ungewohnt!

00:19:06: Ich kann nur für mich sprechen wenn ich dann Grenzen setze und sage nein es sind halt ungewohnen weil das mache ich nicht so oft.

00:19:14: Ich habe das immer jahrelang je anders gemacht, ich habe jahre lang gesagt ach klar helfe ich dir ja klar mach ich das.

00:19:19: na klar herrch zu na klar komm ich aber hab mich dabei vergessen.

00:19:25: Vielleicht ist es auch ein schöner Gedanke, wenn man dabei ist.

00:19:27: Wenn du jetzt ja sagst, dann meinst du's auch ernst?

00:19:30: Ja!

00:19:30: Und bist du auch wirklich zu hundert Prozent gerne da dabei und machst das wirklich gerne.

00:19:35: Das darf man vielleicht auch nicht vergessen.

00:19:37: Was ich auch noch wichtig finde... ...das merken kann ich gerade extrem... ...durch dass sich die Lerne gerade grenzen wird.

00:19:43: Ich bin definitiv noch kein Meisterin im privaten Umfeld beruflich.

00:19:47: Hundert Prozent.

00:19:49: Das fällt dünn sich aus aber das ist nicht immer schlecht.

00:19:54: Und nur weil Personen zu deiner Vergangenheit gehören, müssen sie nicht zu deurer Zukunft gehören.

00:19:59: Weil du entdeckst dich weiter, solltest im besten Fall vor einem Burnout machen.

00:20:04: Spätestens danach musst du es machen, weil's überlebensnotwendig ist und dann wird das Feld einfach ein anderes.

00:20:11: und das ist okay, weil die Kapazität auch ein bisschen sowieso geringer ist.

00:20:17: und wenn wir jetzt für weniger Leute i-Kapazität ausdrehen, ist das ähnlich schlecht, als falls sich ausgedünnt hat deine Grenzen nicht akzeptieren.

00:20:25: Also wir reden ja hier von normalen Grenzen so, hey mir geht's nicht gut?

00:20:30: Ich möchte heute einfach bitte alleine sein oder es tut mir leid ich kann diese Aufgabe jetzt nicht übernehmen.

00:20:35: Wir reden hier von keinem booshaften Grenzen oder von Egoismus.

00:20:38: das ist

00:20:38: nochmal was

00:20:39: anderes.

00:20:40: und wer das nicht akzeptieren kann dass du heute deine Batterie leer ist und du hätte keine Kapazität mehr für das Treffen hast oder dass du diese Aufgabe nicht übernemen kannst oder möchtest aus Grund XY Dann habt ihr in deinem Leben sowieso nix mehr verloren.

00:20:55: Das

00:20:56: muss okay sein!

00:20:56: Und wenn das Menschen sind, die es nicht akzeptieren, dann sei froh dass du's daran erkennen kannst.

00:21:01: Ja und ich finde da natürlich... das kommt jetzt gerade noch bei dem genannten Thema, dass man viele Werte so wörtlich nehmen darf.

00:21:10: So selbstbewusstsein.

00:21:12: D. h., seiner selbst sich seiner selbst bewusst sein.

00:21:16: Das heißt mit allen Bedürfnissen, mit allen Gefühlen die da sind und allen Themen die gerade noch offen sind um dann einfach für sie selber einzustehen.

00:21:25: Also selbst wusste es unglaublich wichtig, das wieder oft finde ich mit Mug gleichgesetzt ist find' ich gar nicht so.

00:21:31: Ich finde selbst wusst jetzt nochmal was anderes.

00:21:32: Es ist eine Einwanderung der Spur Sich mit all seinen Facetten seine Gefühle Gedanken zu kennen und wahrzunehmen uns spüren zu können.

00:21:42: Das, glaube ich, darf trainiert werden.

00:21:44: Und vielleicht gehen wir da auch ein Stück weit hin?

00:21:46: Wie kommen denn in die Scans jetzt rein?

00:21:50: Was willst du nur sagen?

00:21:51: Wir wissen nur, du hast vorgegangen!

00:21:54: Ich bin auch am Endeffekt erst mal den Schritt gegangen.

00:21:56: was möchte ich eigentlich und was möchte sich vor allem nicht?

00:22:00: und zum Beispiel... wie erklär ich das jetzt ist also ich möchte nicht mehr dass über mich bestimmt wird weil es im Kontext ist Schwierig jetzt zu sagen, oftmals sind einfach Sachen festgelegt worden und ich musste mitziehen.

00:22:19: Und ich habe mich aber auch nicht gewährt!

00:22:21: Also ich möchte den Personen jetzt gar keinen Vorwurf machen weil... Ich hab's ja dann schon hingenommen.

00:22:25: Okay, okay.

00:22:26: Aber ich würde da noch gar nicht gefragt, ob ich das möchte?

00:22:29: Eigentlich wollte ich es nicht, aber ich habe es halt gemacht, weil ich will jetzt auch keine Diskussion auslösen.

00:22:35: Das ist bei mir immer nur dieser private Kontext gewesen.

00:22:38: Im Arbeitsumfeld bin ich teilweise wirklich ein Revolut sein.

00:22:42: Also glaub, kann ich das hundertprozentig?

00:22:44: Nur das private Aspekt.

00:22:46: Wenn du aber dann auf einmal anfängst und sagst, ja, ich weiß jetzt auch nicht, ich möchte das nicht... Dann kommst du da halt erst wie du vorher schon gesagt hast extrem komisch vor.

00:22:55: Mal so, oh, auf einmal bin ich ihm unbequem!

00:22:57: Okay alle Augen sind kurz auf mich.

00:22:59: Und sicher warum jetzt auf einmal?

00:23:02: Ja weil ich das als Grund XY nicht möchte.

00:23:06: Und ja, dann geht halt auf meine Diskussion an.

00:23:08: Aber ich habe jetzt gemerkt in den wenigsten Fällen verabschieden sich Menschen gleich von dir nur weil du einmal sagst, ich möchte das nicht!

00:23:15: Vielleicht wird auch mal sowieso gesagt, hab' ich jetzt schon gehabt so oh, du verändertest dich aber gerade und das ist halt auch nicht im positiven Sinne.

00:23:23: Aber dann habe ich jetzt auch gelernt, dass ich sage ja genau, ich hab mich halt jetzt verändert und jetzt entweder lebst damit oder halt nicht.

00:23:30: Weil für mich war es überlebend und wenn ich mich jetzt zu verändern und ich mach das so... wird komischerweise auch hingenommen.

00:23:38: Also dieses Szenario, wie ich auch in der letzten Folge schon gesagt habe, so dieses schlimmste Szenari, was wir uns ausmattriert, hast du sowieso selten

00:23:44: ein.

00:23:45: Und

00:23:45: ja somit lerne ich das gerade einfach Schritt für Schritt in verschiedenen Gesprächen und verschiedene Situationen weil du kannst dir auch nicht sagen okay ab heute setz dich grenzen und jetzt kommt alle mal her und jetzt sage ich einfach zu allem nein und dann kann ich das.

00:23:58: Es gibt ja keinen Sinn.

00:23:59: also du musst halt in die Situation kommen einfach bewusst sein was mächtig und dazu setze ich einfach die selbst auseinander.

00:24:07: Und dann sind wir wieder beim alten Thema, schreibe es doch einfach auf.

00:24:09: Ich

00:24:10: will dir einfach komplett visuell mal klar etwas mächtigen was nicht.

00:24:13: Ja glaubt das hat auch viel mit für mich auch mit Ziele zu tun als in den Zielen die man sich vielleicht für die nächsten Monate, für das nächste Jahr setzt weil wenn man weiß wo man hin will dann weiß man auch ganz schnell was man nicht braucht kann oder nicht sollte, weil das wieder gegen die Ziele gehen und in die falsche Richtung gehen.

00:24:36: Und ich glaube, dass ist ein unglaublich wichtiger Punkt und ich habe jetzt gerade nochmal darüber nachgedacht, gerade im Arbeitskontext um es noch mal kurz mit reinzugeben – ist es so spannend?

00:24:47: Weil diese Themen auch Grenzen setzen da von Flüßkäfen zum Beispiel für wichtig genommen wird.

00:24:58: Wir fokussieren jetzt auf dieses Thema, also dieses ganz klare Priorisieren.

00:25:02: Das ist ja auch eine Art von Priorisierung und das ist da total gewünscht!

00:25:08: Dass Führungskräfte, dass Mitarbeiter auch sagen okay, das macht gerade Sinn, das tun wir.

00:25:14: Also es ist auch eine Stärke.

00:25:15: Ich wollte grade sagen eigentlich wirkt man ja auch wenn man das kann stark weil wenn man im Endeffekt zu allem Jahr und Amendsagt ist man oft einfach nur ein Mitläufer.

00:25:25: Es ist auch so.

00:25:26: Also ich würde es auch eher als Stärke sehen, wenn man das kann... Aber was hat er gesagt?

00:25:30: Wichtig ist mal, deswegen muss man jetzt nicht einfach zu einem Nein sagen.

00:25:33: Das ist mir auch ganz wichtig!

00:25:36: Wenn du das lernst, werdet ihr einfach klar, was du möchtest und was nicht.

00:25:41: aber du musst jetzt nicht hingehen und wirklich zu jedem oder zu allem immer einfach pauschal nein sagen, dass du das Lernst.

00:25:47: Weder im Arbeits- noch im privaten Kontext.

00:25:50: Ja, da ist es immer wieder ganz wichtig.

00:25:53: Genau da habe ich auch etwas, was mir so geholfen hat beim Thema Grenzen setzen.

00:25:57: Wenn ich nicht gleich Nein sagen kann dann kann jetzt mir das sagen?

00:26:01: Ich denke darüber noch und das Arbeitskontext ist super wichtig mit Freunden!

00:26:05: Das kann ich jetzt gar auch nicht sagen.

00:26:06: du ich will mich morgen nochmal melden.

00:26:08: Dann hat man Zeit weil es dauert in sich rein zu spüren ist.

00:26:12: Ich glaube wenn man das nicht so kann und nicht so gewohnt ist dauert das zu merken.

00:26:16: Okay, nee das gefällt mir jetzt eigentlich gar nicht so.

00:26:18: Oder oh das blaue ich jetzt eigentlich gerade nicht.

00:26:20: oder oh das will ich aber nicht tun und sich selber Zeit zu verschaffen.

00:26:25: Das ist voll einfach und gleichzeitig voll schwer.

00:26:29: So

00:26:29: schaust du mich noch mal an?

00:26:30: Ich melde

00:26:30: dich einfach!

00:26:31: Und der Andere sagt okay und für eines ist es ewig Zeitig man gewonnen hat im besten Fall und kann sich dann bewusst werden und dann ist sich auch überlegt ok ja wie komme ich jetzt hierher?

00:26:42: und da muss ich auch feststellen dass Ein klares Nein, auch keine Begründung braucht.

00:26:47: Ich muss mich nicht erklären.

00:26:49: Warum ich das jetzt nicht machen möchte?

00:26:51: Weil wenn ich mich erkläre ist es für manche Menschen gleich wieder ein Punkt... Da muss ich aber einen Haken, weil dann kann ich dich davon überzeugen von meiner Meinung.

00:26:59: Nein!

00:27:00: Ich darf meine Meinung haben und das ist nicht böse, dass sie sich nicht abwerten.

00:27:05: Das ist auch nicht etwas wo der Mensch zurückstoßen soll sondern ist einfach eine Aussage, eine Klarheit über

00:27:13: sich.

00:27:14: zu jemand anderes oft halt eine Jahr zu

00:27:16: dir.

00:27:16: Genau, genau!

00:27:17: Das ist

00:27:18: einfach nur ein Jahr zu deinem Bedürfnis umfertigt und das ist nichts Böses wenn du kein Egoist bist also wenn es nur deine Grenze ist und nicht einfach nein des Neins willst dann ja dann ist das

00:27:33: halt so.

00:27:33: Und das gleich finde ich auch für mich super, was wir mal gesagt haben, dass gerade wenn man mich so merkt als eigentlich jedes Nein, ist ein Ja zu dir selber.

00:27:42: Und jedes, nach dem Unkehrschluss jedes Jahr, dass es sich nicht richtig alle fühlt, ist eine Nein zu dir selbst wiederum.

00:27:48: Und deshalb man sich irgendwie vor Augen führt und sich selbst auch für wirklich an erster Stelle, das hatten wir ja auch schon dieses Sich-Selbst-Anerste-Stelle stellen weil man dann einfach merkt hey ich kann dadurch einfach wieder... Ah, das gefällt mir sehr gut!

00:28:05: Das wird selbstwirksam sein also für mein Leben verantwortlich sein.

00:28:10: Weil, und das hast du ja vorher auch gemeint dieses über dein Kopf bestimmt werden Menschen wollen Entscheidungen treffen, Menschen wollen auch gefragt werden.

00:28:18: Menschen wollen beteiligt werden.

00:28:20: Da kann ich für mich sprechen Ich möchte gerne beteiligen und für mich selber entscheiden können Und wenn ich das tue dann fühle ich mich selbst wirksam weil ich habe für mich den nächsten Schritt Das Treffen des Projekts was auch immer entschieden und hab da einfach ganz klar Ja oder Nein gesagt.

00:28:36: Das ist auch der Grund, warum wir jetzt beide zu viel kommunizieren.

00:28:38: Weil wir beide immer gefragt werden.

00:28:41: Aber es ist wirklich so!

00:28:42: Somit hat's dann auch einen Sinn und somit sind uns beide sicher.

00:28:47: Beide sind zufrieden damit oder beide fühlen sich damit wohl.

00:28:50: Und das was ich vorhin gesagt habe jedes Jahr als du gibst da kann sich der Gegenüber auch sicher sein... ...es ist ein echtes Jahr und es ist kein Jahres gefallen.

00:28:58: Ja und auch da noch mal wisptiger Punkt Auch das ja von heute kann morgen ein Nein sein.

00:29:04: Also ich kann heute mich so fühlen und sag zu etwas zu, aber dann merke ich über Nacht boah nee, ich glaube doch nicht!

00:29:10: Und es ist auch vollkommen okay.

00:29:12: man muss dann nicht aus irgendwelchen Gründen und eigenen Erwartungen sagen was muss ich aber zu meinem Wort stehen?

00:29:19: Auch das is ok.

00:29:21: Ja natürlich kannst du aber noch mal zur Diskussion kommen weil die Person sich gegenüber nicht so geil findet.

00:29:25: Das kann natürlich passieren und das kann man auch zum gewissen Teil nachvollziehen.

00:29:30: möchte man selber auch in dieser Situation vielleicht nicht immer stecken, dass man nie weiß okay woran ist man jetzt oder kann es sich wieder ändern.

00:29:37: Aber dann ist das so!

00:29:37: Dann hat man eine Diskussion oder im schlimmsten Fall dann halt auch einen Streit und im allerschlimmsten Fall geht man halt gedrängte Wege.

00:29:43: aber trotzdem... sollte man grundlegend zu sich stehen.

00:29:46: Natürlich, ich bin aber trotzdem auch der Mann, dass man in manchen Fällen auch einfach Kompromisse eingehen muss.

00:29:52: Also ich kann jetzt nicht einfach wie ein Rambock da durch die Geben laufen und sagen, du musst so wie ich das will und

00:29:57: sonst gar nicht!

00:29:58: Natürlich muss man Kompromiss eingehen, aber so, dass es dich für sich selbst nach Wohl damit fühlt und dass man sich selbst dabei nicht verliert.

00:30:08: Und dann ist einfach die Art der Kommunikation A&O Einfach ehrlich zu dir selbst ist nachzudem gegenüber.

00:30:18: Das würde ich auch immer unterschreiben, was auf keinen Fall irgendwelche Notlügen bringen, weil die fühlen sich selber nicht gut an, der es gegenüber merkt.

00:30:25: Ich glaube Menschen sind oft viel feinfühliger als man selber denkt.

00:30:29: Man merkte ja auch bei anderen Menschen das war jetzt irgendwie unangenehm oder der Person das hat sich irgendwie komisch angefühlt, dass sie das und das gesagt hat einfach bei der Wahrheit bleiben, denn die kann man allerbesten vertreten.

00:30:41: tatsächlich

00:30:44: Ja, aber somit einfach noch mal kurz.

00:30:48: die Zusammenfassung steht einfach zu ich selber arbeite und euch selber werdet euch klar was ihr möchtet.

00:30:55: Was sie nicht möchte und kommuniziert das und habt weniger Angst davor was es für Konsequenzen haben könnte.

00:31:02: denn wie wir vorall schon gesagt haben vielleicht sollte man den Satz nochmal wiederholen jedes Nein zu jemand anderen ist vielleicht ein Ja zu dir selbst und jedes Jahr was du nicht meinst, es sei ein Nein zu dir Selbst.

00:31:13: und das solltest du

00:31:14: dir

00:31:15: ja dem solltest Du dir bewusst sein.

00:31:17: Und dadurch kommst Du wieder in ein Gefühl von Selbstwichsamkeit und hast Selbstbestimmtheit über dein Leben.

00:31:28: Ja, ich glaube es ist etwas wo wir alle daran aufweigen können täglich.

00:31:32: Das ist ein Prozess und da sind wir vielleicht manchmal super gut, manchmal nicht.

00:31:37: Der Wege des Ziels?

00:31:37: Und jedes Nein ist in einem Wochen keiner gewinnen.

00:31:40: und mir ja zu sich selbst.

00:31:43: Ich glaube mit diesen Worten... Wir werden aber alle keine Rambeute!

00:31:50: Wir

00:31:51: wollen nicht, dass der Re-Ease steht für irgendwas.

00:31:53: Das soll nicht unser Leitspruch sein aber ich glaube jeder weiß was wir meinen.

00:31:57: Ich glaube es ist wichtig, dass man einmal sagt okay es gibt Sachen da Muss man vielleicht auch manchmal in eigenen Schatten springen.

00:32:04: Man muss manchmal einfach Dinge tun, die haben nicht gefallen.

00:32:06: Das ist im Muttersein so und das ist im Arbeitskontext so.

00:32:09: Da müssen wir einfach auch ganz glücklich sein!

00:32:10: So ist es in der Komfortzone.

00:32:12: Und oft wirkst du dann nach stärker und gefästigter für den Gegenüber.

00:32:15: Vielleicht hat er dann noch mehr Respekt vor dir?

00:32:17: Ja.

00:32:18: Und Respekt in der positiven Sinne um dich zu einen Einschüchtern entführen.

00:32:23: Genau.

00:32:23: In diesem Sinne schließen mir die Folge für heute.

00:32:28: Vielen Dank, dass ihr uns wieder zugehört habt.

00:32:30: Wir freuen uns über Kommentare über eure Gedanken zum Thema Grenzen setzen und was ja vielleicht da leicht fällt manchmal, aber auch schwer fällt.

00:32:38: Kommentiert dann gerne bei Instagram.

00:32:42: Hört unseren Podcast weiterhin gerne an.

00:32:45: Auch kommentiert super gern!

00:32:47: Und ansonsten?

00:32:48: Freuen wir uns auf die nächste Folge.

00:32:50: bis dahin eine gute Zeit.

00:32:51: Macht's

00:32:51: gut!

00:32:52: Ciao.

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