Warum Burnout nicht einfach passiert: Die Auslöser im Job und im Leben

Shownotes

Shownotes 00:00 Intro und Hinweis: Jenny und Roland sind keine Therapeuten oder Ärzte. Wer das Gefühl hat, alleine nicht mehr klarzukommen, sollte sich fachliche Unterstützung holen. 01:13 Worum geht es heute: Was kann einen Burnout auslösen? Beruflich und privat, denn meistens ist es die Mischung aus beidem. 02:06 Berufliche Auslöser laut Roland: neue Führungskräfte, Unternehmen im Wandel, Angst um den Job, wirtschaftliche Unsicherheit und das wachsende Gefühl durch KI ersetzt zu werden. 03:38 Die deutsche Identifikation mit dem Job: Wie sehr wir unsere Leistung mit unserem Wert gleichsetzen, und warum wir das in dreißig Jahren wahrscheinlich nicht mehr so sehen werden. 04:21 Wenn Arbeitspensum und verfügbare Zeit einfach nicht mehr zusammenpassen: Überforderung die niemand ausspricht. 05:23 Das Zusammenspiel von beruflichem Stress und privater Belastung: Warum beides zusammen den Nährboden für Burnout erst richtig bereitet. 06:22 Social Media als Fluch und Segen: Was es ermöglicht, und warum der ständige Vergleich trotzdem zermürbt. 07:44 Die Romantisierung des Mutterlebens auf Social Media: Was gezeigt wird und was dahintersteckt. Stress mit schöner Aussicht. 08:36 Die gesellschaftliche Beschleunigung: Nachrichtenflut, Fortschritt, das Gefühl nie ganz mitzukommen. Und wie das zu noch mehr Leistungsdruck führt. 09:30 Das Muster hinter dem Muster: Weiterbildungen, Kurse, immer mehr, weil Unsicherheit nach Kontrolle sucht. 10:24 Die internen Faktoren: Perfektionismus, keine Grenzen setzen, immer Ja sagen. Nicht der einzelne Faktor ist das Problem, sondern die Summe. 11:02 Jenny über Nachrichten-Konsum: Warum sie seit der Pandemie bewusst keine Nachrichten mehr konsumiert und was das mit eigenem Wirkungskreis zu tun hat. 12:43 Was man wirklich verändern kann: Im eigenen Wirkungskreis bleiben, Energie gezielt einsetzen, aufhören gegen Windmühlen anzukämpfen. 13:20 Wenn nichts mehr hilft: Warum ein Jobwechsel, ein Umfeld-Wechsel keine Niederlage ist, sondern Selbstverantwortung. 14:38 Wenn man nur noch funktioniert und vergessen hat, was man eigentlich will: Wie das Außen uns von uns selbst entfernt. 15:57 Das Fazit: Umfeld klar betrachten, Grenzen setzen, und wenn das ausgeschöpft ist, weitergehen. Die Konsequenz Burnout ist schlimmer als die Konsequenz, etwas zu verändern. 16:56 Abschluss und Einladung: Eure Gedanken, Erfahrungen und Geschichten sind willkommen, auf Instagram @reease.official, per DM oder per Mail, auch anonym.

Wichtiger Hinweis: Jenny und Roland sind keine Therapeuten oder Ärzte. Wenn es dir gerade wirklich nicht gut geht, such dir professionelle Unterstützung.

Schreib uns auf Instagram @reease.official. Wir lesen alles. reEASE — dein weg zurück in ein leichteres leben

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00:00:00: Hallihallöchen zu unserem Podcast, halb von one full erschöpft.

00:00:04: mittlerweile zur sechsten Folge und ich bin die Jenny.

00:00:09: Und nicht der Roland!

00:00:10: Hallo.

00:00:12: Heute geht es nochmal darum dass wir uns Gedanken gemacht haben.

00:00:17: Wir möchten euch noch mal ein Gesamtbild geben was wir denken das zu dem zustande in Anführungszeichen Burnout führen kann.

00:00:27: Bevor wir das tun, natürlich nochmal der Hinweis.

00:00:30: Wir sind keine Therapeuten!

00:00:31: Wir sind kein Ärzte!

00:00:33: Insofern passt auf euch auch.

00:00:35: Wenn ihr das Gefühl habt hey mir geht es wirklich nicht gut und ich bin schon an einem Punkt wo ich alleine nicht mehr klar komme.

00:00:42: Sucht euch Unterstützung sucht euch therapeutische Unterstützungs geht zu dem Arzt einer Ärztin und klärt das noch mal ab.

00:00:50: lasst euch da auf jeden Fall fachlich unterstützen.

00:00:53: Wir wollen mit Re-Ease genau das verhindern, dass es euch so schlecht geht.

00:00:57: Insofern einfach bewusst machen unsere Geschichte erzählen und mit dem was wir erlebt haben euch davor bewahren eben dann nicht hinzu geraten.

00:01:05: insofern seid ihr ganz ehrlich mit euch selber und holt euch Hilfe wenn ihr die braucht.

00:01:11: Richtig!

00:01:13: Genau.

00:01:13: aber jetzt einmal noch mal zu der Thematik... Was wir denken, dass ein Burnout auslösen kann?

00:01:23: Und manche Punkte treffen bei uns zu, manche auch nicht.

00:01:27: Aber wie wir in der letzten Folge schon gesagt haben, glauben wir halt auch dass Burnout nicht von heute auf morgen entsteht sondern das ist eventuell auch schon ganz lange davor begonnen hat oder so seine ersten kleine Züge bekommen hat.

00:01:40: aber Es gibt bestimmt auch noch richtige Auslöser und da wollen wir heute darüber sprechen.

00:01:45: Und zwar sowohl im privaten als wie im beruflichen Kontext, denn am Burnout hat nicht immer gleich nur was mit dem Beruf zu tun aber auch nicht immer nur etwas mit den Privaten sondern oft ist es einfach die Mischung.

00:01:54: Ja.

00:01:55: Und darum jetzt mal kurz zum beruflichem Kontext Roland.

00:01:58: Wie würdest du oder was meinst du?

00:02:01: Was kann da z.B.

00:02:03: ein Auslöser sein?

00:02:06: Ich finde gerade im berufelichen Kontex ist es etwas... was ganz Schleichen passiert.

00:02:13: Das ist oft eine Summe an vielleicht ganz vielen Veränderungen, die in Unternehmen sind aber auch eine Veränderung im Arbeitskontext und eine neue Führungskraft.

00:02:28: Das Unternehmen ist gerade im Wandel.

00:02:30: einfach nochmal zu der Arbeitskomponente, zu dem was man selber täglich leistet.

00:02:36: Auch noch mal eine emotionale Komponent kommt die ein bewegt, die einen vielleicht umtreibt, Sorgen, die da einhergehen.

00:02:43: Sei es durch... Hey!

00:02:45: Wie steht mein Unternehmen gerade wirtschaftlich?

00:02:46: Da und ist mein Job noch so sicher über?

00:02:49: hey wenn ich mich nicht anstrenge dann werde ich vielleicht von einem Chef einer Chefin irgendwie ja schlechter dargestellt und muss auch da meinen Job bangen oder ich bekomme vielleicht den Bonus nicht denn ich brauche hierum zu überleben oder Ich werde ersetzt.

00:03:03: Oder vielleicht auch das Gefühl von hey unsere Zeit Gätzige Welt ist so schnelllebig.

00:03:09: Jetzt ist gerade das Thema KI seit mittlerweile zwei, drei Jahren ja super groß und da auch das Gefühl fehlt nicht mehr ganz zu mitzukommen bei den Gefühlvendungen die sie da sind

00:03:21: oder auch da das Gefühl vermittelt zu bekommen bald ersetzt sich sowieso KI.

00:03:26: Auch das kennt man und auch das wird mittlerweile ganz oft glaube ich mit Augen gebaut.

00:03:31: Ja ich glaub dass es ein ganz ganz großes Thema und Beruf Da sind wir tatsächlich in Deutschland.

00:03:38: Das haben wir auch schon mal kurz, diese Identifikation mit dem Job und mit dem was man macht.

00:03:44: Sehr groß!

00:03:44: Und ich glaube da darf man sich selber wieder schauen okay nehme ich das gerade alles zu wichtig.

00:03:50: also wie wichtig ist es wirklich?

00:03:51: und werde ich in dreißig oder vierzig Jahren noch denken oh In dem Job, da habe ich so viel gemacht und so viel geschaffen.

00:04:00: Ich hab

00:04:01: den tollen Job-Titel gehabt.

00:04:02: Genau!

00:04:02: Ich hab einen tollen Titel gehabt.

00:04:03: Ich habe so viel gutes Geld verdient.

00:04:05: Ich glaube nicht ehrlicherweise dass wir darüber nachdenken werden wenn wir in der Rente sind oder vielleicht irgendwie kurz vom Leben ins Ende stehen.

00:04:12: Das glaube ich auch nicht.

00:04:13: Es werden ganz andere Momente sein und ich glaub das wird es einfach zu wichtig nehmen ganz oft.

00:04:19: Ja, das kann gut möglich sein.

00:04:21: Und ich glaube auch, dass es im vielen Jobs Wirklich, es gibt sicher sehr gute Führungskräfte.

00:04:28: Es gibt auch welche die einfach unglaublich viel Druck machen wo auch teilweise Die Arbeitszeit im Endeffekt nicht reicht für das was verlangt wird.

00:04:38: Und auch das bekommt man ja täglich überall mit dass im endeffekt die Mitarbeiter einfach restlos überfordert sind Mit den Aufgaben diese bekommen weil sie eigentlich in dieser Zeit gar nicht zu bewältigen sind.

00:04:48: oder dann bekommt man eben, wie du vorher schon sagtest zu seinem sowieso schon bestehenden Arbeitsaufwand den man hat und top.

00:04:57: Dann verändert sich wieder was und irgendwie fühlt man sich dem Ganzen vielleicht nicht mehr so gewachsen, traut sich aber auch wieder nichts zu sagen dass man sich im Ganzen nicht gewachsen fühlt.

00:05:05: Und ich glaube somit kann man im Job da ganz schnell reinrutschen.

00:05:09: plus wenn man zusätzlich noch privat die Komponente hat das man einfach gefährdet ist was das ganze Stresslevel angeht dann ist halt der Nährboden für das Burnout ein wunderbarer.

00:05:23: Ja, das glaube ich auch ganz spannend da auch Stress als diesen wahrzunehmen.

00:05:30: Der ist ja so unterschiedlich und ich glaube dass auch da mittlerweile durch die gesunde Veränderung... Ich meine es ist einfach unglaublich sichtbar unvergleichbar mittlerweile was andere machen.

00:05:41: Andere leben, man kann... Du kannst noch gleich erzählen insofern dass man einfach ganz klar vor Augen geführt bekommt wenn man auf solche Miete ist, wenn man mit Menschen spricht sich austauscht.

00:05:53: okay hey das habe ich ausgehalten!

00:05:56: Ich hab quasi den Stress und halt ich aus.

00:05:57: Das ist mein Leben und ich habe dadurch so ein erfolgreiches Leben oder es wird mir vorgegaugelt, ich habe da auch so ein perfektes Leben, ich hab so eine schöne Welt mehr erschaffen mich durchbeißen müssen und musste den Stress aushalten.

00:06:10: Und das gehört ja zum guten Thron dazu, da muss man halt mal die Arschbangen zusammenkneifen und ich glaube, das ist auch etwas was total geschehen wird.

00:06:20: Da kannst du Wett erzählen also Social Media-Battle?

00:06:22: Ja, also Social media ist Fluch und Segen meiner Meinung noch zugleich.

00:06:28: Ich möchte es natürlich auf der einen Seite nicht mehr missen.

00:06:30: erstens das ist natürlich ein Teil meines Jobs aber Social Media kann auch sehr viel Gute verbringen.

00:06:36: Ich bin auch immer der Meinung, dass man selber etwas zu verdreifend kennt oder nicht mag.

00:06:41: Ist halt auch nichts.

00:06:41: Social Media bringt auch sehr viel Gutes hervor.

00:06:45: Man hat Möglichkeiten die man sonst nicht hätte.

00:06:47: Man sieht Möglichkeiten die ich sonst nie gesehen hatte.

00:06:50: Man konnte Kontakte pflegen, die man vielleicht nie gehabt hätte und man kann sich in Dinge ganz anders eindenken.

00:06:57: Man bekommt zu Sachen einen Gefühl an einem Bild das man davor nie gehabt hätte.

00:07:03: aber gleichzeitig ist das ein ständiger Vergleich.

00:07:06: Du siehst einfach wie andere etwas wuppen, was du selbst vielleicht nicht schaffst und du bekommst halt auch... Und das ist eben der Vor- und der Nachteil.

00:07:13: Alle Möglichkeiten gezeigt!

00:07:15: Also du kannst es für dich als Vorteil des Nachteils sehen weil du ja immer nur in deiner gewissen Gabel halt einfach diese Möglichkeit ausschöpfen kannst.

00:07:24: Und wenn dir das jemand vorgaukelt, ich meine man muss auch sagen Social Media ist halt auch viel Gefäge also es hat auch ganz vielen Nichts wahr.

00:07:30: aber trotzdem du siehst es, du hörst es Du nimmst das in dem Moment als bare Münze, dein Gehirn nimmt es auch viel als bare Münze und ist natürlich schon schwierig.

00:07:38: Und dann wenn wir schon beim Vergleichen sind sehen wir auch in der Mütterbubble du vergleichst dich automatisch ob du das möchtest oder nicht?

00:07:45: Und du siehst Videos und wie Sie alles so mit Ihren Kindern da rumspringen und alles das romantisiert also die Urlaube, die Ausflüge mit Kindern.

00:07:52: ich sag dir was ja!

00:07:54: Dein Hirn romantiziert allgemein die ausflügelme Kinder aber... Es ist seltenst so!

00:07:59: Seltenst Auch die Urlaube, das ist echt so.

00:08:02: Das ist halt dann Stress mit schöner Aussicht!

00:08:06: Im Nachhinein romantisiert es hier aber wieder, sodass du nächstes Jahr genau wieder so machst... Aber das ist halt ganz, ganz viel Romantisierung was es nicht ist und somit bist du immer im Vergleich und denkst dir ich bin eine schlechte Mutter.

00:08:17: Ich bekomme das alles nicht so hin wie die aber wenn die Kamera auskriegt sie vielleicht auch nicht hin und das setzt dich aber unter so einem Druck dass du das natürlich probierst mitzuhalten auch zu erledigen.

00:08:27: Und dann sind wir wieder bei dem Thema wo dein Hindernis einfach alles nicht mehr stemmen kann.

00:08:31: Ja und ich glaube das ist gerade einfach diese Eineseits gesellschaftliche Mischung.

00:08:36: Da hat sich unglaublich viel verändert und es ist halt Zeit, geht einfach so schnell immer überlegt was in den letzten Jahren immer auch an Fortschritten da war.

00:08:44: Da kommt man einfach nicht mehr mit.

00:08:46: und ich denke auch gerade ein bisschen daran Ich kann mich die Nachrichtenflut quasi überblicken.

00:08:51: Ich kann nicht mehr überbliken was in der Welt alles passiert Und wenn ich mich nicht davor Abgrenze und dann sage ich, okay heute konsumiere ich bewusst Medien oder Nachrichten.

00:09:01: Sondern immer wieder versuche nach hinterher zu laufen und das kann man wahrscheinlich auf so viele Themen übersetzen Dann habe ich auch das Gefühl dass sich irgendwie nicht mehr reißen kann Und dann fühle ich mich abgehängt und es führt zur Unsicherheit und Unsicherkeit ist etwas was dann einfach vielleicht ausgrund von der Erfahrung vielleicht wieder dazu führt hey Dann mache ich noch weiter, noch schneller.

00:09:23: Dann weiß ich mir das doch durch und dann mach' ich das noch.

00:09:25: Und dann mache ich auch den Kurs und die Weiterbildung... ...und ich glaube, dass ist auch so ein Ding.

00:09:30: Es gibt natürlich immer die Menschen, die unglaublich viel leisten.

00:09:35: Die weit irgendwie sagen okay, da klöte ich auch dazu,... ...sagen okay, ich mach' noch da eine schnelle Weiterbildung nach und da noch einen Abschluss und dann da noch ein Thema parallel.

00:09:46: Ich glaube, es ist da immer wieder ein Problem, weil man solche Menschen oft... dann aufschaut und aber gar nicht merkt okay, hey diese Menschen.

00:09:54: Die haben da vielleicht die Warnung dazu oder haben vielleicht ihnen viel mehr Hilfe bekommen?

00:09:57: Aber ich musste ja nicht nacheifern!

00:09:59: Also dieses Vergleichen ist so, so schlecht und gleichzeitig ist es halt omnipresent und glaubt da... Da sind ganz ein großer Hebel tatsächlich im Thema Burnout unnatürlich und das sind wir in den letzten Folgen auch darauf eingegangen was man selber einfach an sich bemerken darf und erkennen darf an Verhaltensweisen an Mustern, die man einfach vielleicht sich antrenniert hat.

00:10:24: Dass man vielleicht irgendwie sagt okay ich mache, sage ich öfter ja Ich setze keine Grenzen entsprechend.

00:10:30: Ich finde vielleicht auch ein Stück weit perfekt nüsst du schon unterwegs Und mach da einfach Dinge tausend prozentig weil ich einen hohen Anspruch habe mich selbst hab und ich glaube dass da echt die Crux ist so dieses Einmal diese externen Faktoren quasi einerseits, aber auch diese internen Fektoren.

00:10:46: Und ich glaube einzeln ein können wir super gut händeln.

00:10:49: Ich glaub das alles einzeln ist vollkommen okay.

00:10:51: Die Summe?

00:10:52: Aber die Summe und dann ist nicht erkennen... ...die führen dazu dass es...

00:10:57: Ja und dann reicht halt so diese kleine Kirsche, die es dann zum Überlaufen bringt.

00:11:02: Ich zum Beispiel muss sagen bei mir ist das jetzt mit den Nachrichten so bisschen anders.

00:11:06: Da hab ich tatsächlich schon sehr früh gelernt, meine Grenzen zu ziehen und ich konsumiere schon ein paar Jahre eigentlich seit dieser Corona-Pandemie keine Nachricht mehr.

00:11:14: Ich habe mich da komplett davon isoliert, bewusst aber also wirklich komplett bewusst entschieden.

00:11:20: Ich sehe mir keine Nachrichten mehr an weder auf Social Media noch im Fernsehen.

00:11:25: Das wichtigste bekomme ich mit weil darüber einfach geredet wird ist ja irgendwo logisch Aber ich konsume sie selbst nicht mehr weil mir das einfach nicht gut tut.

00:11:34: Auch dieser Weltschmerz, ich kann damit nicht gut umgehen und diese Grenze ziehe ich aber schon lange.

00:11:40: Die habe ich für mich relativ schnell dann gezogen weil ich einfach gemerkt hab das tut mir nicht gut und da kriege ich aber auch keine Unsicherheit Weil ich da ganz bewusst zu diesem Stammpunkt stehe.

00:11:49: Also wenn ich damit jemanden drüber spreche sag' ich Ich schaue bewusst keine Nachrichten

00:11:54: Und ich glaube da darf man einfach wieder schauen was brauche

00:11:57: Genau.

00:11:57: Aber diese Grenze tatsächlich, also dass ich dann eine Unsicherheit habe, das hab' ich nicht, aber ich glaube weil ich das ganz viel als bewusste Grenze einfach gezogen hab und mich da auch nie verunsichern lassen hab', habe ich gesagt okay wenn du etwas für ganz ganz wichtig findest, dann können wir kurz darüber sprechen.

00:12:10: Ich sehe es für mich so ab und das muss nicht richtig sein und das muß auch nicht jeder so machen bitte, aber für mich ist immer so Dinge die ich nicht ändern kann.

00:12:19: über die mache ich mir auch möglichst wenig Gedanken, weil ich sie als einzelne Person zu neunundneinzig, neun Prozent nicht beeinflussen kann.

00:12:27: Wenn man die Grenze glaube ich wieder bewusst ist und das sind wir wahrscheinlich jetzt wieder ein bisschen abgebungen von dem Thema aber beim Grenzen setzen nochmal wenn etwas bewusst setzt und danach dazu steht dann fällt es einem auch nicht mehr schwer.

00:12:37: Ja und fass sogar sehr gut dazu weil du hast gesagt dieses in dem eigenen Wirkungskreis zu agieren.

00:12:43: also was kann ich wirklich ändern?

00:12:45: Und ich glaube wir sind ganz oft im Leben zu viel bei anderen.

00:12:50: Zuviel im Außen, zuviel bei dem.

00:12:52: auch dann wenn ich dessen das mache, dann ändert sich da und man vertreten einfach gegen Windmühlen an oder du hast keine Chance aber du versuchst es so hart einfach dass du ein System verändert sei es in Arbeitskontext wo immer steckt man so viel Energie rein und merkt auf gar nicht dass es einfach keinen Mehrwert

00:13:09: hat.

00:13:11: Aus meiner Sicht wirklich immer wieder drauf schauen, wo kann ich was bewegen?

00:13:14: Wo setze ich meine Energie ganz klar ein und bewirke ich wirklich etwas.

00:13:18: Und das ist meistens ehrlicherweise bei einem selbst.

00:13:20: Ja genau weil wenn ich zum Beispiel merke, dass im Arbeitskontakt mit dieser Führungskraft nichts mehr in diesem Leben wird.

00:13:27: Weil die lässt sich nicht auf mich ein.

00:13:29: aber ich verstehe auch die Standpunkte der Führungskraft nicht oder... Ich habe schon erklärt, dass diese Arbeit, dass ich sie nicht mehr bewältigen kann war es einfach zu vieles.

00:13:37: Das ist der Führungskraft, aber egal.

00:13:39: Da muss man vielleicht mal drüber nachdenken ob man nicht vielleicht doch einen Job wechseln strebt.

00:13:44: Und

00:13:45: das ist die Selbstwirksamkeit und es ist keine Schande seinen Job zu wechselen weil du bist mit deiner Arbeit nicht verheiratet und auch das ist bei Boy Keine Schande wenn du dich in deiner Beziehung nicht wohlfüllst dann suche einem Weg raus ja und Wenn Du Dich In Deinem Umfeld Nicht Wohlfühlst Dann Gibt's Auch Ein Weg Raus Dann Kannst Du Das Umfeld Ändern und Das Alles Ist Weit außerhalb Der Komfortzone.

00:14:05: Aber Das ist wichtig dass du einfach wieder bei dir selbst ankommst und das du gar nicht in die Situation kommst.

00:14:12: Und eigentlich lässt sich immer sehr, sehr viel verändern.

00:14:16: Und ich glaube da ist es auch wieder so ein Kreis der sich damit erschließt weil wenn man zu viel im Außen ist und zu viel irgendwie bei anderen ist, bei anderen Erwartungen, bei dem was rum so passiert natürlich bin ich dann nicht bei mir selber und dann merke ich einfach vielleicht... Ich bin eigentlich gar nicht mehr glücklich und ich bin eigentlich nur noch so eine Hülle Nein, aber sie bin ja nur funktioniert.

00:14:38: Aber was ich eigentlich wirklich will das ist irgendwie egal geworden und ich habe es einfach vergessen oder mich nicht mehr gefragt.

00:14:44: und ich glaube Das ist auch etwas was Ben hat echt einmal voll befeuert dieses sich selber nicht wahrnehmen.

00:14:52: Und Ich bin mir ganz sicher dass es da noch sehr viele andere Faktoren gibt.

00:14:56: bestimmt

00:14:57: aber das wichtigste Eigentlich dass so meine Kerne sind was ich aus dieser Folge eigentlich mitnehme ist dass man das Umfeld ganz klar betrachten muss das private und das berufliche und wieder die Grenzen setzen, das wir ja in der letzten Folge schon ausführlich besprochen haben.

00:15:10: Und wenn es nicht reicht dann muss es gewechselt werden.

00:15:15: Das umfällt.

00:15:16: Wie gesagt im privaten oder auch im beruhigen Kontext natürlich muss man nicht immer sofort alles segel abreißen.

00:15:21: aber Wenn Kommunikation nicht mehr hilft den Grenzensätzen nicht mehr helft.

00:15:28: und wenn das alles ausgeschöpft ist dann ist es halt Zeit weiterzuziehen.

00:15:33: vielleicht, dass der eigenen Gesundheit will.

00:15:36: Ja und so hart es klingt aber man ist für sich selbst verantwortlich.

00:15:42: Jeder ist für dich selbst verantragt?

00:15:43: Jede ist für mich selbst ver Antwortlich.

00:15:45: das ist so und es klingt hart.

00:15:48: Aber jeder der in einer Situation steckt und verharrt Der kann auch daraus gehen weil da ist auch eine Situation reingekommen.

00:15:56: Und ich glaube auch da muss man einfach ganz klar sagen und ich war für meinen Bernhard selbst verantwortlich.

00:16:02: Ja, natürlich!

00:16:03: Und ich hätte... und klar es waren ganz viele Externefaktoren aber auch da hätte ich vielleicht...

00:16:08: Ich habe sie ja zugelassen?

00:16:09: Ich hab's

00:16:09: zugelasset und ich glaube da darf man sich an die Nase packen und es wird sich nicht ändern wenn man selber einfach nicht hinschaut und sich selber nicht ernst nehmen sagt ah ist nur eine Phase.

00:16:20: Ja genau also Ist man immer dafür selbst verantwortlich?

00:16:24: Ja, also ich bin auch bei dir.

00:16:26: Ich hätte einfach viel früher reagieren müssen, viel früher hinschauen müssen.

00:16:30: Natürlich sind es externe Faktoren und die sind noch bei jedem anders.

00:16:33: Und dann sind's halt noch die Selbstaufherlegten Sachen.

00:16:35: aber trotzdem kann man immer vorzeitigen Stopp reinhauen.

00:16:40: Aber dann sind wir wieder beim Thema dass man halt Angst vielleicht hat vor den Konsequenzen.

00:16:44: Aber die Konsequenz Burnout glaubt mir ist schlimmer.

00:16:48: Darum... Glaub ich, also wir haben es euch jetzt nochmal ausführlich mit euch vielleicht oder mit uns zwei eher im Gespräch durchgesprochen.

00:16:58: Was wir denken das Bernard auslöst.

00:17:00: aber ihr dürft uns natürlich auch eure Gedanken dazu sagen super gerne in Kommentaren in die Ems in Instagram oder auch gern auch per Mail gern auch anonym.

00:17:08: dass ist überhaupt kein Thema dass wir einfach mal auch eure Geschichten hören und verstehen oder auch einfach was ihr dazu denkt.

00:17:16: Ihr dürft natürlich gerne auch in unsere Gespräche eingreifen und uns gerne auch sagen, wenn ihr etwas anderes seht.

00:17:21: Und würde uns freuen, wenn wir da so eine Art Kommunikation mit euch führen können.

00:17:26: Gerne eben auf unserem Instagram-Kanal ReevesOfficial oder per Facebook auch unter Reeves oder auch per Mail ganz wie ihr das wünscht!

00:17:34: kann ich nur plus eins sagen.

00:17:36: Wir wollten heute ein kleines Bild unserer Gedanken noch mal vielleicht ein bisschen übereinanderlegen,

00:17:41: komprimieren

00:17:41: und in die Essenz bringen und insofern freuen wir uns auf die nächste Folge!

00:17:45: Auf jeden Fall!

00:17:46: Und wünsche euch jetzt eine schnelle Zeit bis zum nächsten Mal!

00:17:49: Bis

00:17:49: dahin tschüss!

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